• Von den Frauen der Reformation bis zu Frauen auf dem Sächsischen Lutherweg - Programm im HIMMELSZELT, vom 12.-14.(30.)Juni 2017 in Wittenberg.

Archiv 2017/2018

12. Januar 2018/ 4. März 2018

Weltgebetstags-Gottesdienst "Gottes Schöpfung ist sehr gut!"

WGT 2018

In diesem Jahr feierten wir den Weltgebetstag mit der Gottesdienstordnung der Frauen in Surinam.

Auch wenn der Weltgebetstag 2018 hinter uns liegt, so hat doch das Land Surinam bei vielen einen tiefen Eindruck hinterlassen. In diesem Film der "Deutschen Welle" wird das Land noch einmal kurz porträtiert.
Viel Spass beim Anschauen und dem Nachklingen des WGT.
http://www.dw.com/de/glaubenssachen-auf-den-spuren-der-herrnhuter-in-surinam/av-42817450

Und als Vorinformation für 2019: 2019 kommt der WGT aus Slowenien.
Die Kirchliche Frauenarbeit bietet im September 2018 in Kooperation mit der Reisemission eine Reise nach Slowenien an.
Weitere Informationen

 

1. Dezember 2017

70-jähriges Ordinationsjubiläum der Frauen in der tschechoslowakischen hussitischen Kirche

Logo der Theologischen Fakultät der Karls Universität Prag

In diesem Jahr feiern die ordinierten Schwestern in Christo in der tschechoslowakischen hussitischen Kirche ihr 70-jähriges Ordinationsjubiläum. Auch unsere Landeskirche erhielt als Nachbarin eine Einladung. Pfarrerin Annette Kalettka, auch Vorsitzendes des Beirates unserer Frauenarbeit, nahm an der mehrtägigen Festveranstaltung im November teil.


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hussitische kirche  hussitische kirche

An der Theologischen Fakultät der Karls-Universität in Prag fanden verschiedene Vorträge und Diskussionen statt. Dazu gehörten historische Betrachtungen, biografische Reflektionen der ersten Generation ordinierter Frauen und Thesen für die Zukunft von Pfarrerinnen und Frauen in der neuhussitischen Kirche und im ökumenischen Kontext.
Am Sonnabend, den 25. November, wurde zu einem Festgottesdienst mit Abendmahl in die St. Nikolaus Kirche in Prag eingeladen.
Die Frauenarbeit der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens ist seit mehr als 20 Jahren mit Frauen der hussitischen Kirche partnerschaftlich verbunden. Jedes Jahr finden ökumenische Begegnungstage im Dreiländereck Polen – Tschechien – Deutschland statt. Neben den hussitischen Schwestern gehören Kirchenfrauen der Lutherischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses aus Polen dazu sowie Kirchenfrauen der Reformierten Kirche Polens.

Frauen im Dienste Christi in der tschechoslowakischen hussitischen Kirche

Die tschechoslowakische hussitische Kirche – auch neuhussitische Kirche genannt – entstand 1919/1920 in Abspaltung von der römisch-katholischen Kirche. Sie fühlt sich den altkatholischen bzw. anglikanischen Kirchen sehr verbunden. Die neuhussitische Kirche ist in Tschechien und mit drei Gemeinden in der Slowakei verbreitet. 2011 hatte sie ungefähr 40.000 Mitglieder (siehe Wikipedia). 1947 wurde die Ordination von Theologinnen eingeführt. Seit den 70-iger Jahren sind mehr als die Hälfte aller Theologie Studierenden und Ordinierten Frauen.
Pfrn. Annette Kalettka

 

 

8. November 2017

Fahnenaktion und Gedenktag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2017

Mit dem Aufziehen der Fahne "Frei leben ohne Gewalt" und einer Ökumenischen Andacht in der Frauenkirche sagte die Kirchliche Frauenarbeit zum Internationen Gedenktag "Nein zu Gewalt an Frauen!"


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Die Kirchliche Frauenarbeit und die Gleichstellungsbeauftragte der Sächsischen Landeskirche sagten auch in diesem Jahr am 25. November „NEIN zu Gewalt an Frauen!“. Sie beteiligten sich damit an der Kampagne von TERRE DES FEMMES e.V. Die auf das Jahr 2001 zurückgehende Aktion setzt sich für ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen weltweit ein.

In diesem Jahr steht der Tag unter dem Titel „Mädchen schützen! Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden!“  
Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, von der im Jahr 2016 mindestens 200 Millionen Mädchen und Frauen weltweit betroffen waren (UNICEF 2016). In Deutschland liegen die Zahlen nach UNICEF bei 58.000. Weitere 13.000 Mädchen sind gefährdet.

Darüber hinaus erfährt in Europa jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt.
Die Kampagne der Schauspielerin Alyssa Milano #MeToo macht sichtbar, wie verbreitet dies ist. Allein in Deutschland sind zehntausende Frauen ihrem Aufruf gefolgt, sich zu outen und ihre Erfahrungen öffentlich zu machen.

Gewalt aufgrund des Geschlechtes ist nicht hinnehmbar. Die Kirchen tragen die Verantwortung, Gewalt und Machtungleichgewichten in den Gesellschaften entgegenzutreten.
Gewalt gegen Frauen und Mädchen darf nicht toleriert oder tabuisiert werden.
Betroffene bedürfen der uneingeschränkten Unterstützung und Solidarität. Dafür stehen wir ein.

 

 

8. November 2017

Besuch aus Indien

Die indische Pfarrerin Frau Valarmathi aus dem Gebiet Tamil Nadu besuchte die Geschäftsstelle der Kirchlichen Frauenarbeit in Sachsen. Es gab einen regen Austausch zur Rolle der Frau in Indien und in Deutschland und über die Aktivitäten der Frauenarbeit in den Kirchgemeinden in Indien und in Deutschland.


 

2. November 2017

Lebensbild der Elisabeth von Rochlitz

Unter MATERIALIEN finden Sie jetzt eine Ausarbeitung von Pfarrerin Dorothee Fleischhack zu Elisabeth von Rochlitz. | PDF.

 

27. Oktober 2017

Frauenkonferenz der Kirchlichen Frauenarbeit

Am 21. Oktober 2017 bedankte sich die Kirchliche Frauenarbeit im „Haus der Kirche“ in Dresden für das ehrenamtliche Engagement der Frauen in den Kirchgemeinden und Kirchenbezirken unserer Landeskirche. Zur Frauenkonferenz kamen 60 Frauen aus ganz Sachsen.


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Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr das Reformationsjubiläum.
Allerdings kamen hier die Frauen der Reformation zu Wort. Die Gedanken und Lebenswege von sieben Frauen der Reformationszeit wurden exemplarisch dargestellt durch die Laienschauspielerinnen von „SEPTEM MULIERES“, einem Theaterprojekt des soziokulturellen Zentrums Müllerhof Mittweida e.V.. Unter ihnen Katharina Schütz-Zell,  Argula von Grumbach oder Elisabeth von Rochlitz. Frauen, die sich vom Geist der Reformationszeit, der Sehnsucht nach Erneuerung, mitreisen ließen und ihre Gedanken in die Tat umsetzten. Sie lasen und schrieben, setzten sich ein für Bildung, kämpften für eine Erneuerung der Kirche und halfen den Armen.

Daneben stellte die Kirchliche Frauenarbeit ihr Jahresprogramm 2018 vor und berichtete aus der aktuellen Arbeit.
Beim festlichen Mittagessen gab es Gelegenheit zu Begegnung und Gesprächen.

In einer gottesdienstlichen Feier wurden ehrenamtliche Mitarbeiterinnen aus ihrem Amt verabschiedet bzw. eingeführt in ihre Aufgabe als Bezirksleiterin oder Kuratorin.
Auch hauptamtliche Mitarbeiterinnen wurden für ihre Aufgabe gesegnet.
Unter ihnen Kathrin Pflicke als Landesleiterin der Kirchlichen Frauenarbeit.

 

 

27. Oktober 2017

„Mach mal Pause, Mama!“

Die Diakonie Leipziger Land informierte im Rahmen der Woche der Müttergesundheit auf den Marktplätzen Borna und Grimma über Mutter/Vater-Kind-Kuren


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Eine Ruheoase mit  Kaffee, Obst und  kleinen Erfrischungen in gemütlicher Atmosphäre gab es am 27. September auf dem Bornaer und am  28. September auf dem Grimmaer Marktplatz. Aufgebaut wurde der Pausen- und Infostand von der Diakonie Leipziger Land, um im Rahmen der Woche der Müttergesundheit des Müttergenesungswerkes über das Thema Mutter/Vater-Kind-Kuren zu informieren. Unter dem Motto „Mach mal Pause, Mama“ haben die Mitarbeitenden der KirchenBezirksSozialarbeit über Wege zur Vorsorgekur informiert und Eltern eingeladen, einen Moment zu entspannen.

Viele Mütter, aber auch Väter, folgten erstaunt der Einladung zu einem Kaffee oder einem Stück Obst. Die gemütlichen Stühle, in Grimma von einem Küchenstudio zur Verfügung gestellt, luden zum Verweilen und zu Gesprächen ein. Die Mitarbeitenden zeigten die Wege zu einer Kur über das Müttergenesungswerk auf und vereinbarten bei Interesse Beratungstermine. Auffällig war, dass viele Familien von der Möglichkeit einer Vorsorgekur, vor allem über das Müttergenesungswerk, nichts wussten. Für die Kinder war derweil gesorgt. Entweder sie beteiligten sich an der Malaktion der Mandalakarten des Müttergenesungswerkes oder sie nutzten die vorhandenen Spiele.

Fazit nach den 2 Tagen auf den Märkten: Information tut gut und not! Es gibt viele Möglichkeiten, aber die Menschen müssen davon erfahren. In diesem Sinne werden wir weitermachen und bei einer nächsten Aktion in Einkaufszentren gehen. Dort sind sicher noch mehr Frauen/Männer auf einem Zwischenstopp zum Supermarkt  zu finden.

Silke Polster
Diakonie Leipziger Land/KirchenBezirksSozialarbeiterin 

 

 

21. Oktober 2017

Jahresprogramm der Frauenarbeit für 2018

Das neue Jahresprogramm der Kirchlichen Frauenarbeit für 2018 ist gedruckt und wird verschickt.
Die vollständigen Termine für 2018 sind ab sofort auf unseren Seiten zu finden:
Veranstaltungen in 2018 »
Jahresprogramm 2018 | PDF - 1,5 MB

 

14. September 2017

Populismus und antidemokratischem Denken deutliche Abfuhr erteilen – Evangelische Frauen und Männer rufen zur Wahlbeteiligung auf

Pressemitteilung des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer gGmbH vom 13. September 2017

Mit einem Wahlaufruf will das Evangelische Zentrum Frauen und Männer Christ_innen dazu bewegen, am 24. September die Demokratie in Deutschland zu unterstützen und zu sichern.
"Christ_innen sollten ihre Stimme einer Partei oder Person geben, die für Humanität, Freiheit und Demokratie eintritt", sagt Zentrums-Geschäftsführerin Eske Wollrad. Der Kirche und dem christlichen Glauben verbundene Menschen müssten mit ihrer Wahlabstimmung für ein Deutschland stimmen, in dem allen Gerechtigkeit widerfahre und in dem Menschen ihr Leben in Vielfalt so gestalten können, wie es ihrer individuellen Persönlichkeit entspreche, so die promovierte Theologin. Das Evangelische Zentrum beobachtet eine zunehmende Verrohung der politischen Debatte im Wahlkampf. "Neokonservative und rechte Kräfte ziehen im Bundestagswahlkampf gegen eine Geschlechterpolitik zu Felde, die sich an den Lebensrealitäten der Menschen orientiert. Sie geben vor, Familie stärken zu wollen, tatsächlich jedoch schreiben sie Stereotypen von Mann- und Frausein fest und grenzen andere Lebensentwürfe aus", stellt Zentrums-Geschäftsführer Martin Rosowski fest. Davon müssten sich Christ_innen abgrenzen und mit ihrer Stimmvergabe bei der Bundestagswahl deutlich machen, dass sie vom Respekt vor der Vielfalt des menschlichen Lebens als Teil der göttlichen Schöpfung getragen werden, fordert Rosowski.
Den Wahlaufruf im Wortlaut finden Sie hier als pdf-Datei.

 

13. September 2017

Frauenkonferenz am 21. Oktober 2017, 10:00 – 15:15 Uhr

im Haus der Kirche/Dreikönigskirche, 01097 Dresden, Hauptstr. 23

Mit dem Theaterprogramm „Septem Mulieres“ begeben wir uns auf eine Zeitreise, die Sie auf die zugewachsenen Pfade starker Frauen der Reformationszeit führen wird. Laienschauspielerinnen verwenden originale Textstellen des 16. Jahrhunderts, die von den historischen Frauen selbst verfasst wurden.
Daneben gibt es Informationen und Gelegenheit zu Gespräch und Gedankenaustausch.
Zum Abschluss der Frauenkonferenz feiern wir gemeinsam das Abendmahl. Wir bitten um Ihre schriftliche Anmeldung bis 06. Oktober 2017 oder im Internet über
www.frauenarbeit-sachsen.de/veranst/veranst_17.php?id=65
Programm Septem Mulieres
Konferenzprogramm

 

12. September 2017

"Woche der Müttergesundheit" vom 25.09.-01.10.2017

Woche der Müttergesundheit
Foto: Deutsches
Müttergenesungswerk

Während dieser Woche informiert das Müttergenesungswerk (MGW) in ganz Deutschland zu Gesundheitsmaßnahmen für Mütter. So soll auf den hohen Bedarf der Mütter an spezifischen Kurmaßnahmen hingewiesen werden und auf die besonderen Gesundheitsleistungen des Müttergenesungswerkes aufmerksam gemacht werden. Die Einrichtungen im Müttergenesungswerk öffnen ihre Türen für Mütter, Interessierte und MultiplikatorInnen!
Pressemitteilung der Diakonie Leipziger Land vom 28.8.17 | PDF

www.muettergenesungswerk.de/news/1370/die-woche-der-muettergesundheit-startet-ende-septe.html

Für Ihre Fragen wenden Sie sich bitte unter muettergenesung.sachsen@evlks.de an die Kirchliche Frauenarbeit oder an die Beratungsstellen des Diakonischen Werkes und der Kirchenbezirkssozialarbeit in Sachsen.  
www.frauenarbeit-sachsen.de/gesundheit/kur/beratung.php

 

14. August 2017

FrauenFestTag in Wittenberg am 12. August in Wittenberg

www.evangelischefrauen-deutschland.de/theologie/1561-frauen-reichtum-der-kirchefrauenfesttag-wittenberg

Evangelische Frauen aus Sachsen sind Tischpatinnen beim FrauenFestMahl anlässlich der Themenwoche Familie, Lebensformen, Gender auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg

wahl 2017      

500 Jahre nach Martin Luther, können noch immer nicht überall auf der Welt Frauen ordiniert werden. Reformation ist immer wieder umdenken und neu gestalten.

 

14. August 2017

Alle Getauften sind Priester, Bischof, Papst – Frauen also auch

Der Christinnenrat stellt gemeinsam mit Schirmfrau Margot Käßmann das Online-Projekt ‚Reformation ist überall‘ - Frauenperspektiven in Wittenberg vor:
Pressemitteilung vom 12.8.2017 | PDF
www.christinnenrat.de/ueber-das-projekt
www.christinnenrat.de/bildergalerie/reformation-ist-ueberall

 

10. August 2017

wählerisch-sein.de

wahl 2017

Am 24. September sind wir aufgerufen, einen neuen Bundestag zu wählen. Wir wollen gerne einen Beitrag dazu leisten, wählerisch zu sein. Dazu ist bei uns in den letzten Wochen eine Idee gereift, wie wir Menschen zur Beteiligung ermutigen und sie zugleich auf wichtige Verbindungen zwischen unserem Grundgesetz und der christlichen Prägung unseres Landes hinweisen können.
Mit dem Beginn des neuen Schuljahres wurden 50.000 Chips für Einkaufswagen an die Kirchgemeinden in Sachse mit der Bitte verschickt, diese Chips in Einkaufswagen zu "vergessen".
Auf den Chips findet sich der Hinweis auf die Website www.wählerisch-sein.de.
Dort finden interessierte Menschen Statements von unterschiedlichen Leuten, die mit 140 Zeichen den Satz vollenden: "Ich werde wählerisch sein, weil..."

weiterlesen und Motive der Kampagne

Haben Sie Lust, sich an dieser Aktion zu beteiligen oder andere Menschen für Statements zu werben?
Den Link zum Formular finden Sie auf www.wählerisch-sein.de
Diese Aktion wird von folgenden Initiatoren getragen:
Tobias Bilz (Landesjugendpfarramt), Eva Brackelmann (Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen), Tabea Köbsch (Öffentlichkeitsarbeit des Landeskirchenamtes), Christian Kurzke (Evangelische Akademie Meißen), Dr. Erik Panzig (Evangelische Erwachsenenbildung) und Jan Witza (Referat für jugendpolitische Bildung im Landesjugendpfarramt).
Dresden, im August 2017

 

10. August 2017

FrauenFestTag im Reformationsjubiläum tut der Kirche gut

Geschlechterspezifische Arbeit bleibt wichtig für evangeliumsgemäßen Auftrag
(Pressemitteilung der EFiD vom 10.8.17
)
Geschlechterspezifische Arbeit bleibt wichtig für evangeliumsgemäßen Auftrag.
Angesicht der erwarteten hohen Zahlen von Teilnehmenden und internationalen Besucherinnen zum FrauenFestTag am 12. August in Wittenberg zeigen sich die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) hoch erfreut. "Wenn Frauen von etwas überzeugt sind, dann engagieren sie sich auch", benennt EFiD-Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth eine der Stärken der Frauenarbeit in der evangelischen Kirche. Gemeinsames Gebet und gemeinsames politisches und diakonisches Engagement sind seit einem Jahrhundert das Motto evangelischer Frauenarbeit. "Reformation im Kern bedeutet genau das: gemeinsam anpacken und gemeinsam beten."
Geschlechterspezifische Arbeit ist auch 500 Jahre nach Luthers Aufbruch wichtig und unerlässlich für die Kirche. "Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche ist noch längst nicht umgesetzt, weder in ausgewogener Verteilung von Ämtern und Aufgaben, noch in Sprache oder Gottesbildern", erklärt Angelika Weigt-Blätgen, stellvertretende EFiD-Vorsitzende. Geschlechtergerechtigkeit ist jedoch ein evangeliumsgemäßer Auftrag und allein deshalb ist der FrauenFestTag in Wittenberg gut für die ganze Kirche, so die Theologin. "Angesichts all dessen, was noch nicht umgesetzt ist, gilt es, nicht zu verzagen oder klein beizugeben, denn 100 Jahre sind vor Gott wie ein Tag. Wir freuen uns auf den FrauenFestTag in Wittenberg!"

 

7. August 2017

Digitales Familienministerium - Informationstool Familienleistungen unterstützt Eltern

aus der Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 04.08.2017:
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 4. August 2017 das "Informationstool Familienleistungen" - www.infotool-familie.de - freigeschaltet.

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Mithilfe dieses neuartigen digitalen Angebotes können (werdende) Eltern und Familien durch die Eingabe von nur wenigen Angaben herausfinden, welche Familienleistungen und ggf. weitere Unterstützungsangebote für sie in Frage kommen sowie wo und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können. ...

Dieses interaktive, digitale Informationstool steht nun den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung und geht mit den wichtigsten Familienleistungen und Unterstützungsangeboten an den Start. Dabei ist das Tool so konzipiert, dass es Stück für Stück weiter ausgebaut wird und an die aktuellen Gesetzeslagen angepasst werden kann. Es ist ebenso für Tablet und Smartphone optimiert. ...

Auch die Beantragung von Leistungen will das Bundesfamilienministerium vereinfachen. Noch in diesem Jahr wird es Schritt für Schritt möglich sein, Elterngeld als erste familienpolitische Leistung online zu beantragen.

Das Infotool Familienleistungen soll dazu beitragen, dass der Zugang zu Informationen über Familienleistungen vereinfacht und entbürokratisiert wird. Das Projekt ist eine zentrale Maßnahme im Rahmen des Arbeitsprogramms Bessere Rechtsetzung 2014 (Thema Bürokratieabbau) und der Digitalen Agenda 2014 - 2017 der Bundesregierung.
www.bmfsfj.de/impulspapier-digitalisierung
www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/digitales-familienministerium---informationstool-familienleistungen-unterstuetzt-eltern/117876

 

 

4. August 2017

Gemeinsam getrennt erziehen? Wunsch und Wirklichkeit von Trennungsfamilien

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 11.07.2017 
Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley stellte heute (11.7.) im Rahmen des hauseigenen Zukunftsgesprächs „GEMEINSAM GETRENNT ERZIEHEN“ erste Ergebnisse einer durch das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des BMFSFJ durchgeführte Befragung von Trennungseltern vor.
Danach wünscht sich über die Hälfte der Trennungseltern (51 %) eine hälftige bzw. annähernd hälftige Aufteilung der Betreuung der Kinder. 15 Prozent der Trennungseltern erziehen bereits gemeinsam. Unter diesen Eltern haben die allermeisten eher gute bis sehr gute Erfahrungen mit ihrem Betreuungsmodell gemacht (93%).
Die Ergebnisse der Befragung geben ebenfalls Aufschluss darüber, wie Eltern in die gewünschte Betreuungskonstellation hineinfinden und was nötig ist, damit eine partnerschaftliche Betreuung gelingt.
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2. August 2017

Tipp: Materialien im Internet

Wie beginne ich mit meinem Thema in einer Gruppe? Wie bringe ich Menschen miteinander ins Gespräch?: Die Evangelischen Frauen in Württemberg habe hierzu ein Material herausgegeben: "Materialien für die Praxis: Geistlich und kreativ - Anfangen in Gruppen"
www.frauen-efw.de/fileadmin/user_upload/Materialien_f%C3%BCr_die_Praxis_-_Anfangen_in_Gruppen.pdf

Wir sind Nachbarn. Alle
Für mehr Verantwortung miteinander - Eine Initiative der Diakonie und der evangelischen Kirchen
www.wirsindnachbarn-alle.de | #WirSindNachbarnAlle

 

6. Juli 2017

Ein herzliches DANKESCHÖN für Ihre Sammlung und Spende für Mütter, Väter und Kinder 

Dank

Wir danken allen, die sich für diese Sammlung zugunsten des Müttergenesungswerkes engagiert und dabei geholfen haben – den Sammlerinnen und Sammlern, den Spenderinnen und Spendern – in Kirchgemeinden und Frauenkreisen.
Dank des gesammelten Geldes wird es uns auch weiterhin möglich sein, bedürftige Mütter und Väter mit ihren Kindern und pflegende Angehörige in Sachsen unbürokratisch mit einer kleinen finanziellen Zuwendung während einer Mutter- oder Vater-Kind-Kur oder einer Kur für Pflegende Angehörige zu unterstützen.
Eine solche Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme kann helfen, sich den Herausforderungen des Alltags mit neuer Energie zu stellen.
In unseren Dank schließen wir die Bitte ein, unsere Arbeit auch weiterhin zu unterstützen.

 

3. Juli 2017

HIER STEHEN WIR – FrauenFestTag in Wittenberg

Frauenfesttag in Wittenberg

Am 12. 8. 2017 zum Frauenfesttag lohnt sich das Kommen: www.frauenarbeit-ekm.de/frauenfesttag/programm-frauenfesttag

Reformationsjubiläum heißt auch, Frauengeschichte(n) zu erinnern und Frauenzukunft zu gestalten.
Am Samstag, den 12. August 2017 werden Frauen aus der ganzen Welt miteinander Reformation & Frausein feiern mit beten, nachdenken, singen, tanzen und essen...
Das sollte ein festes Datum in Ihrem Kalender werden!
Da fahren wir hin und nehmen die Frauen aus unseren Kirchgemeinden mit!
Ein Fest in aller Farbe, Leidenschaft und Schönheit der Frauen.
Im Rahmen der Themenwoche: „Familie, Lebensformen und Gender“ findet der FrauenFestTag auf der Weltausstellung der Reformation in Wittenberg statt.
10.00 Uhr    Eröffnung des FrauenFestTages
10.15 Uhr    Workshops und Bibelarbeiten: Ausstellungen - Frauenstadtführung,
                      Vortrag: Gender und Antigender (Ev. Akademie)
12.00 Uhr    Mittagsgebet in der Stadtkirche
12.30 Uhr    HIER stehen WIR: 500+ ordinierte Frauen auf einem Bild: Fototermin,                       bringen Sie Ihren Talar, Ihre Albe, Ihre Stola mit.
13.30 Uhr    Podium auf der Marktbühne
15.30 Uhr    FrauenFestMahl: "Jede bringt etwas mit: ein Törtchen, ein Wörtchen, ein
                      Lied" mit Tischreden von: Ilse Junkermann, Magdeburg;
                      Sarah Wiener, Berlin; Dr. Margot Käßmann, Berlin
17.30 Uhr    Ökumenischer Frauengottesdienst mit internationalen Gästen (...)
Bitte beachten Sie, dass Sie für die Teilnahme am FrauenFestTag eine Eintrittskarte für die Weltausstellung Reformation benötigen.
Flyer | PDF

 

16. Juni/1. Juni 2017

Fotos zum Programm zur Weltausstellung in Wittenberg vom 12. Juni - 14. Juni 2017

Himmelszelt in Wittenberg

FRAUEN.MACHT.REFORMATION. - ein umfangreiches Programm mit Theateraufführung, Vorträgen, Musik, Lesungen und Workshops wurde organisiert vom internationalen Team des Frauennetzwerks des Lutherischen Weltbundes Women in Church and Society (WICAS).
Visionen und Vorstellungen von Kirche und Gesellschaft wurden diskutiert.

Fotogalerie
Bericht

Einladung ins Himmelszelt im Luthergarten | PDF
Programmdetails für 12. Juni 2017 | PDF
Programmdetails für 14. Juni 2017 | PDF
Plakat zur Theateraufführung am 14. Juni | PDF
Pressemitteilung vom 8. Juni 2017 | PDF

 

19. Juni / 19. Mai 2017

Kinder- und Jugendstärkungsgesetz

Unter den angefügten Links finden Sie die Stellungnahmen der Diakonie Deutschland zum Gesetzentwurf zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG. Der Gesetzentwurf wurde anlässlich der 1. Lesung des Gesetzes und mit Blick auf die Öffentliche Anhörung am 19. Juni 2017 den Mitgliedern des Ausschusses Familie, Senioren, Frauen und Jugend zugeleitet.
Die Diakonie begrüßt das Vorhaben, die Rechte von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe weiter zu stärken. Der nunmehr vorliegende Gesetzentwurf markiert einen vorläufigen Zwischenschritt in einem Reformprozess, der im vorherigen Jahr unter dem Motto „Vom Kind aus denken“ in Form von unterschiedlichen Arbeitsentwürfen Gestalt angenommen hat
Stellungnahme der Diakonie Deutschland | PDF
Erwartungen der Diakonie an ein reformiertes SGB VIII | PDF
Rundschreiben der Diakonie zur Sozialpolitik Nr. 10/2017 | PDF

 

9. Juni 2017

Veranstaltungsreihe "Wir sind frei in allen Dingen - Frauen am Lutherweg" zum gleichnamigen Buch

Frauen am Lutherweg

Hören – Denken – Diskutieren

Ohne die Geschichte der Frauen ist die Menschheitsgeschichte nur halb erzählt, daher laden wir Sie ein, den Frauen am sächsischen Lutherweg zu begegnen. In den Frauenleben rund um das 16. Jahrhundert finden sich Streitbarkeit und Mut, Gottvertrauen und Selbstbewusstsein, aber auch Zweifel und die Suche nach Wegen durch die Mühen des Alltags. Diesen Vordenkerinnen wollen wir nach-denken, ihre Lebensgeschichten hören und über unsere Gegenwart diskutieren.

Leseanfragen bitte an: kathrin.wallrabe@evlks.de
Team: Dr. Simona Schellenberger, Dr. Kerstin Schimmel, Ju Sobing, Dr. Alexandra Stanislaw-Kemenah, Kathrin Wallrabe

Buch „Wir sind frei in allen Dingen …“ - Frauen am sächsischen Lutherweg.
Es wurden „weibliche Spuren“ am sächsischen Lutherweg gesucht und mit Fotos, Texten und Poesie zusammengestellt.
176 S./ 1. Auflage kostenlos (Versandkosten)
Grafik: Ju Sobing, Radebeul
Weitere Informationen und Bezugsmöglichkeiten

 

1. Juni 2017

Geflüchtete haben Rechte! Evangelische Frauen protestieren gegen Bremse beim Familiennachzug

Die Bundesregierung hat den Familiennachzug von Flüchtlingen aus Griechenland massiv eingeschränkt. Seit April nimmt Deutschland nur noch maximal 70 Angehörige von Asylsuchenden im Monat auf. Dabei besitzen Flüchtlinge laut Dublin-Verordnung einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. "Die Bundesregierung missachtet europäisches Recht", kritisiert die Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland, Susanne Kahl-Passoth. "Die Begründung, es gebe zu wenig Unterbringungskapazitäten, ist absurd. Hier stehen Unterkünfte leer, während in Griechenland Tausende Angehörige von in Deutschland lebenden Geflüchteten, darunter auch unbegleitete Minderjährige, unter schwierigen Umständen ausharren."
Die Evangelischen Frauen in Deutschland fordern eine sofortige Einhaltung des EU-Rechts. "Gerade innerhalb der EU muss Familienzusammenführung unbürokratisch ermöglicht werden, und zwar fristgerecht innerhalb von sechs Monaten von der Zustimmung Deutschlands zur Übernahme bis zur tatsächlichen Überstellung", so die stellvertretende Vorsitzende Angelika Weigt-Blätgen.
Darüber hinaus fordert der Dachverband der Evangelischen Frauen in Deutschland einen generellen Abschiebestopp für Flüchtlinge von Deutschland nach Afghanistan. "Eine Neubewertung der Sicherheitslage ist dringend erforderlich! Abschiebungen nach Afghanistan sind in der derzeitigen Situation unverantwortlich." betont Kahl-Passoth.
Pressemitteilung der EFiD | PDF

 

29. Mai 2017

Frauen.Macht.Reformation.

Frauenmahl Leipzig 2017

Matinee und Frauenmahl zum Kirchentag auf dem Weg am 27. Mai 2017 Leipzig

Unter dem Motto FRAUEN.MACHT.REFORMATION. wurde beim Kirchentag auf dem Weg in Leipzig zum 25. Frauenmahl mit internationalen Gästen eingeladen.
Damit fand die Reihe „Wir sind Reformerinnen – Frauen geben Impuls für die Zukunft“ einen feierlichen und kraftvollen Höhepunkt.

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Impulsgeberinnen waren die jesidische Journalistin und Filmemacherin Düzen Tekkal und Solveig Lara Gudmundsdottir, Ev.-Luth. Bischöfin aus Island. Düzen Tekkal berichtete von der Vorbildwirkung, die ihre wehrhafte Großmutter auf sie ausübte. Sie verschaffte sich Respekt im Dorf und in der Familie. Düzen Tekkal mahnte die Sprachfähigkeit im eigenen Glauben an, damit Religion nicht für populistische Zwecke instrumentalisiert werde. Sie setzt sich für die Unterstützung von Frauen in den unterschiedlichsten Lebenslagen ein, dazu nutzt sie ihren Beruf als Journalistin und Filmemacherin und erzählt die Geschichte verfolgter Menschen, wie beispielsweise die (fast) vergessene Geschichte der Jesiden.

Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek überbrachte in seiner Rede die Grußworte und Anerkennung der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, und ging auf politische Vorhaben ein, die in dieser Legislatur umgesetzt werden konnten. Das betrifft das Lohntransparenzgesetz, das Quotengesetz und die Regelungen zur Elternzeit. Gleichstellung geht Männer wie Frauen an. Die Gleichstellungsarbeit sei ein hartes Ringen um Gerechtigkeit und im politischen Geschäft ein Aushandeln von Kompromissen.

Solveig Lara Gudmundsdottir berichtete über ihren Weg vom Studium der Theologie bis zur Bischofswahl. Ausschlaggebend waren für sie die Impulse der Frauenabteilung des Lutherischen Weltbundes (LWB). Damit konnte sie ihr Interesse für feministische Theologie und für Frauenrechte verbinden. Später wurde sie von ihrer Kirche zu einem internationalen Führungsseminar für junge Frauen im LWB delegiert. Solveig Lara Gudmundsdottir erzählte von der „Frauenkirche“ in Island, einem unabhängigen Forum innerhalb der Ev.-Luth. Kirche, bei dem sie mitarbeitet. Gottesdienste, Kurse und Workshops werden in den unterschiedlichen Kirchen angeboten. 2012 wurde sie als Bischöfin für den Nordbereich Islands gewählt.

Die Impulse wurden von den Tischgemeinschaften aufgenommen und weiter diskutiert. Am Ende der Tischgespräche konnten eigene Thesen formuliert und vorgetragen werden.

Petra Köpping, die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, präsentierte zur Matinee am Nachmittag die Dokumentation der 25 sächsischen Frauenmahle, die während der Reformationsdekade an verschiedenen Orten stattgefunden haben. Die Dokumentation wurde durch die Kirchliche Frauenarbeit in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der EVLKS, Kathrin Wallrabe, und der Ev. Akademie Meissen, Dr. Kerstin Schimmel, herausgegeben und durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz gefördert.

Begrüßt werden konnten zu beiden Veranstaltungen Gäste aus nah und fern, neben evangelische Christinnen kamen katholische und reformierte Schwestern, kommunale Gleichstellungsbeauftragte und weitere Akteurinnen der Sächsischen Frauenmahle sowie Gäste des Kirchentages auf dem Weg. Zu den Gästen aus der Ökumene weltweit zählten neben den Impulsgeberinnen auch eine Vertreterin der WICAS (Women in Church and Society) aus Italien.

Die Frauenmahle haben damit einen vorläufigen Höhepunkt gefunden. Die Impulse, die sie gegeben haben, wirken weiter. Auch in der Zukunft werden Frauen ihre reformatorischen Gedanken und Ideen in Kirche und Gesellschaft einbringen. Anregungen finden Sie in der Dokumentation der Frauenmahle in Sachsen.

Dokumentation der Frauenmahle

Die Broschüre (80 Seiten / A4) kann kostenfrei bestellt werden bei
Kirchliche Frauenarbeit der EVLKS, Tauscherstr. 44, 01277 Dresden
frauenarbeit.sachsen@evlks.de

Auszug aus der Broschüre mit Inhaltsverzeichnis

Fotogalerie


 

12. Mai / 5. März 2017

60 Jahre Gleichstellungsgesetz: Evangelische Frauen fordern faktische Gleichstellung von Frauen und Männern

Mehr als 20 Prozent beträgt derzeit die geschlechtsspezifische Lohnlücke, der sogenannte Gender-Pay-Gap, und auch die Renten von Frauen sind erheblich niedriger als die der Männer in Deutschland. "Frauen erbringen mindestens dieselbe Lebensleistung wie Männer - weshalb also sollte Lohn und Rente niedriger sein?"
Susanne Kahl-Passoth, Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland, fordert daher anlässlich des 60. Jahrestages des deutschen Gleichstellungsgesetzes Lohn- und Rentengerechtigkeit für Frauen.
"Es darf nicht weitere 60 Jahre dauern, bis Frauen in Deutschland den Männern auch faktisch gleichgestellt sind!"
Pressemitteilung der EFiD | PDF

 

10. Mai 2017

Themenwoche „Familie, Lebensformen und Gender“

Themenwoche „Familie, Lebensformen und Gender“

Die Themenwoche „Familie, Lebensformen und Gender“ findet als Teil der „Weltausstellung Reformation“ im Rahmen des Reformationssommers 2017 vom 9.-14.8.2017 in der Lutherstadt Wittenberg statt.
Nähere Informationen und Veranstaltungsorte dazu unter www.r2017.org

Die Tageskarte zum Besuch der Veranstaltungen kostet 19 €, ermäßigt 14 €.
Flyer/ Programm | PDF, 900 kB


 

8. Mai 2017

Frauenmahl zum "Kirchentag auf dem Weg" am 27. Mai in Leipzig

Frauenmahl in Leipzig

Besuchen Sie den Kirchentag auf dem Weg mit zahlreichen Veranstaltungsformaten, mit Kultur, Diskussionen und Begegnungen.
Ein besonders Angebot von uns: Frauenmahl (Dreigängemenü für 15 € ) und Matinee (Kaffee und Kuchen für 10 €) im Barocksaal.
Internationale Gäste kommen mit uns ins Gespräch: Düzen Tekkal (jessidische Journalistin) und Solveig Gudmundsdottir (evangelisch-lutherische Bischöfin) aus Island.
Am Nachmittag können wir Frau Staatsministerin Petra Köpping begrüßen, die auch die Dokumentationen der sächsischen Frauenmahle der Öffentlichkeit vorstellen wird.
Einladungskarte | PDF
www.frauenarbeit-sachsen.de/veranst/veranst_17.php?id=2

Ein vielvältiges Programm erwartet alle Teilnehmenden des Kirchentages:
https://r2017.org/kirchentage-auf-dem-weg/leipzig

 

8. Mai 2017

70. Rogatefrauentreffen am 20./21. Mai 2017

Hier finden Sie die Materialmappe | PDF
Gottesdienstheftes "auf.Recht" zur Materialmappe (Vorschau)
(zu beziehen über EFiD, Bildrechte bei Julia Krahn)
Unter dem Thema „auf.Recht“ wollen wir nach dem Kern der reformatorischen Botschaft für uns fragen und uns davon für unser Leben ermutigen und stärken lassen.
Gastgebende Orte / Stand 27.04.17 | PDF

 

8. Mai 2017

Deutsch-Polnisch-Tschechisches Partnerschaftstreffen

Deutsch-Polnisch-Tschechisches Partnerschaftstreffen

Von Mittwoch, den 26. April bis Sonntag den 30. April, fand unser diesjähriges Partnertreffen statt.

Diese Treffen finden seit dem Jahr 2000 immer abwechselnd in den Ländern statt. Zu Gast waren wir in Bialsko-Biala, in der Diözese Cieszyn (Teschen).

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Die gemeinsamen Tage der insgesamt 20 Frauen aus Polen , Tschechien und Deutschland wurden in einem Heim der ev. Kirche verbracht. Die gemeinsamen Tage gestalteten sich durch Andachten, Ausflüge und Bibelarbeiten zu: „Die Früchte des Heiligen Geistes im Leben einer Gläubigen Frau“ in Anlehnung an Galater 5,22-23. Die Diözese Cieszyn ist die größte evangelische Diözese in Polen mit ca. 38.000 Gläubigen. Dies ist die Hälfte aller evangelischen Gläubigen in Polen, so der Bischof dieser Diözese, Adrian Korczago. Mit ihm hatten wir ein ca. 3 stündiges Treffen, bei dem uns die verschiedenen Arbeitszweige der Diözese, die Geschichte der evangelischen Kirche in diesem Gebiet, die Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum sowie den evangelischen Verlag „Augustana“ näher vorgestellt wurden sind. Gerade die Geschichte des Gebietes Woiwodschaft Schlesien, lädt dazu ein, sich mit ihr und der Evangelischen Kirche in dieser Region näher auseinander zusetzten. Wie besuchten auch die Diakonissen im  Diakonissenmutterhaus "Eben Ezer" in Dziegielow nähe Cieszyn. Hier bestehen u.a. Kontakte zu dem Diakonissenhaus in Borsdorf! Mit einem Gottesdienst in der Kirche von Jaworze und einem kleinen Mittagsimbiss, zu dem uns die Gemeinde von Jaworze einlud, endeten die gemeinsamen Tage. Die Predig in diesem Gottesdienst hielt Annette v. Oltersdorff-Kalettka.

Im nächsten Jahr werden wir uns vom 20. Juni bis zum 24. Juni in Prag treffen. Wir alle freuen uns schon auf das Wiedersehen!
Peggy Rühle
Fotos: Peggy Rühle

www.evlks.de/aktuelles/nachrichten/33391.html

 

24. April 2017

Gesund macht stark

Sammlung im  Müttergenesungswerk 2017
Foto: Deutsches
Müttergenesungswerk

Sammlung für Mütter/Väter und Kinder in Sachsen im Müttergenesungswerk vom 6.–21. Mai 2017

 

Die Kirchliche Frauenarbeit bittet um Spenden anlässlich der Sammlung für kurbedürftige Mütter und Väter und ihre Kinder – und auch für pflegende Angehörige
Nicht selten erleben wir, dass die Krankenkasse eine dringend benötigte Kur bewilligt, es den Familien – besonders Müttern, die allein für die Erziehung ihrer Kinder zuständig sind – an den finanziellen Mitteln für Fahrtkosten, Zuzahlung oder ein kleines Taschengeld fehlt. Gesundheit darf keine Frage des Geldes sein!
Mütter/Väter und Kinder brauchen Hilfe – bitte nutzen Sie Ihre Möglichkeiten zu sammeln z.B. durch

  • Spenden,
  • Kollekten in Gemeindeveranstaltungen, Gruppen und Kreisen,
  • gemeinsame Aktionen mit Kirchgemeinden, Ev. Kindertagesstätten und Schulen,
  • Kirchenkaffee,
  • Büchsensammlungen u.a. Aktionen.

Bankverbindung:
Kirchliche Frauenarbeit -Treuhandkonto
BIC  GENODED1DKD
IBAN   DE 18 3506 01901 625 5600 19
KD-Bank

 

27. März 2017

Flyer zum Thema "Gender.ismus?"

Frauen am Lutherweg

Zum Thema "Gender.ismus?" wurde gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle der Bremischen Ev. Kirche am Zentrum Frauen und Männer gGmbH ein Flyer entwickelt. Dieser klärt über Geschlechtergerechtigkeit auf sowie über die rechtspopulistischen Angriffe gegen Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt.
Der Flyer kann kostenfrei (zzgl. Versandkostenpauschale) bestellt werden und steht zum Download bereit:
PDF | 1 MB

 

2. März 2017

Wie halten Sie es mit dem Weltfrauentag?

Der 8. März erinnert mich alljährlich an meine DDR-Vergangenheit. Damals wurde dieser Tag als eine Art „sozialistischer Muttertag“ gefeiert. Ich sehe meinen Chef, Kaffee ausschenkend und Auszeichnungen verteilend … Die anderen Tage des Jahres hatte er in seiner Leitungsposition aber wenig Verständnis für uns Frauen, die zwischen Erwerbstätigkeit und Familienarbeit jonglierten …
Dieser Tag hatte somit wenig mit meiner Lebenswirklichkeit zu tun.

Erst in den letzten Jahren ist er für mich wieder in den Blick gekommen.
Das hat verschiedene Ursachen, eine davon ist der Blick in die Geschichte:

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Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas hatten 1909 die Idee, einen besonderen nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht zu initiieren. Über die Internationale Frauenkonferenz in Kopenhagen wurde diese Idee von den deutschen Sozialistinnen Clara Zetkin und Käte Duncker weitergetragen. Am 19. März 1911 wurde der Internationale Frauentag erstmalig in Dänemark, Deutschland, Österreich, Ungarn und der Schweiz als Kampf- und Forderungstag für Frauen durchgeführt. Der Kampf um das Frauenwahlrecht, um Arbeiterinnen-Schutzgesetzte, die Fürsorge für Mutter und Kind und den Achtstundentag standen dabei im Mittelpunkt. Nachdem viele Forderungen erreicht und die Gleichberechtigung in der Verfassung festgeschrieben war, kam es nach 1933 zum Verbot des Internationalen Frauentages in Deutschland.

Nach dem Krieg diente der Tag in der DDR der sozialistischen Propaganda zur Aufwertung der politisch gewollten Erwerbstätigkeit der Frau.
Hier ging es nicht mehr um den Kampf um die Rechte der Frau und somit sind wir bei meinen persönlichen Eindrücken vom Anfang!

1994 erlebte der 8. März in unserem Land als sogenannter „ FrauenStreikTag“ ein politisches Comeback. Seitdem gibt es wieder viele Veranstaltungen und Aktionen, organisiert von Gleichstellungsbeauftragten, Gewerkschaften, kirchlichen und autonomen Frauengruppen.
Viele Forderungen unserer Vor-Mütter sind inzwischen Wirklichkeit geworden. Aber immer noch hat dieser Tag seine Berechtigung, auch wenn sich die Forderungen inzwischen verändert haben: Lohngerechtigkeit (Frauen verdienen ca. 21 % weniger), geschlechtergerechte Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Recht auf eine befristete Teilzeit, Anerkennung von Erziehungs- und Pflegezeiten in der Rentenberechnung.

Und dieser Tag lässt uns global denken: Vieles, was wir in Deutschland als selbstverständlich ansehen, ist für Frauen in anderen Ländern noch lange nicht erreicht.

Diese Tatsache wird mir immer wieder bewusst, wenn ich mich alljährlich mit den Themen des Weltgebetstages auseinander setzte. Es beeindruckt mich, wie wichtig in vielen Ländern der 8. März für viele Frauen ist. Es gibt Demonstrationen und Aktionen für Frauenrechte, gerechte Ressourcenverteilung, Frauengesundheit, gegen Abwertung von Frauen und sexualisierte Gewalt.
Ich denke, wir als Christinnen und Christen stehen in der Pflicht, uns in politische und soziale Fragen einzubringen. So engagieren wir uns als Kirchliche Frauenarbeit in frauenpolitischen Netzwerken vor Ort, beim Landesfrauenrat in Sachsen und bei Aktionen zum 8. März in Kommunen und Kirchen.

Denn Gott hat uns, Frauen und Männer, zu seinem Ebenbild erschaffen, als gleichberechtigte und gleich geliebte Menschen.

Und deshalb hat dieser Tag noch immer seine Berechtigung! Er will uns motivieren, ihn immer wieder mit Fragen und Aktionen zu füllen, die unsere Welt, unser Land und unsere Kirche gerechter machen. Damit alle Menschen, Frauen und Männer, das Leben in Fülle haben …

Barbara Kästner, Referentin der Kirchlichen Frauenarbeit

 

7. Februar 2017

Film zum Thema Frauenordination

Das Hirtenamt in Frauenhand

Anlässlich des 50jährigem Jubiläums der Frauenordination in der sächsischen Landeskirche wurde eine DVD erstellt: "Das Hirtenamt in Frauenhand"
Diese DVD ist erhältlich für 10 € zzgl. 5 € Versandpauschale.

Trailer bei Youtube
Cover der DVD

Bestellungen bitte schriftlich an die Kirchliche Frauenarbeit: Tauscher Str. 44, 01277 Dresden oder per Email an frauenarbeit.sachsen@evlks.de
Sie erhalten mit der Lieferung eine Rechnung.

 

6. Februar 2017

Frauenmahl in Sebnitz am 7.4.2017–
Thema: Frauen zwischen Himmel und Erde

Frauenmahl Sebnitz

Vor 205 Jahren endete die dritte Ballonfahrt der ersten deutschen Ballonfahrerin Wilhelmine Reichard am Hang des Wachberges in Saupsdorf. Grund genug, diesen Ort auch als einen Frauenort zu nutzen und ein Frauenmahl dort zu feiern.
Ort: Wachbergbaude Saupsdorf, Wachbergstr. 66, 01855 Sebnitz
Beginn: 18 Uhr
weitere Infos: https://www.frauenarbeit-sachsen.de/veranst/veranst_17.php?id=1

Flyer | PDF

 

20. Januar 2017

Kinderarmut bekämpfen - Ausbau Unterhaltsvorschuss jetzt!

Berlin, 18. Januar 2017: 20 Verbände und Organisationen gehen mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit

Die Fakten sind bekannt, die Lösung ist bekannt, es fehlt die Tat: Obwohl der Ausbau des Unterhaltsvorschusses von Familienministerin Schwesig bereits im letzten Jahr auf die Agenda gesetzt und von der Ministerpräsident/innenkonferenz und vom Bundeskabinett beschlossen wurde, scheitert er bislang an Verwaltungsargumenten und Bürokratiebedenken der Städte und Kommunen. Für diese Blockadehaltung haben die Unterstützer/innen des Aufrufs kein Verständnis. Sie erwarten von der Arbeitsgruppe aus Länder- und Regierungsvertreter/innen, die diese Woche tagen soll, einen Lösungsvorschlag, der für die Kinder von Alleinerziehenden bessere Perspektiven schafft. Dazu gehört es auch, den Unterhaltsvorschuss weiterhin vorrangig zu gewähren, auch wenn ein Anspruch auf SGB II-Leistungen besteht. Bund und Länder müssen den Kommunen dafür ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Der Unterhaltsvorschuss muss rückwirkend zum Jahresanfang allen Kindern von Alleinerziehenden zu Gute kommen, die keinen oder keinen ausreichenden Kindesunterhalt vom anderen Elternteil bekommen!
Aufruf | PDF

 

10. Januar 2017

Einführung von Dr. Erik Panzig

Einführung Dr. Panzig

Am Samstag den 7. Januar 2017 wurde Dr. Erik Panzig in der Dreikönigskirche Dresden, durch Oberlandeskirchenrat Dietrich Bauer in das Amt des Leiters der Werke, EEB Sachsen, Frauen- und Männerarbeit, eingeführt.
Herr Bauer eröffnete den Gottesdienst und verlas die Einführungsurkunde. Zu den Werken sprach Frau Pfarrerin Dorothee Fleischhack, die Predigt hielt Herr Dr. Panzig. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es Grußworte aus Kirche und Gesellschaft, die musikalisch von Kai Schmerschneider und Jona Rothe begleitet wurden.
Predigt zur Amtseinführung | PDF, 125 kB
(Fotoserie durch Anklicken des oberen Bildes)

 

09. Januar 2017

Familie bilden. Aktuelle Angebote und Bedarfe der evangelischen Familienbildung in Sachsen

Familienbildung

Am 16. Dezember 2016 fand in Dresden das von der AG Familie der Ev.-Luth. Landeskirche vorbereitete Fachgespräch zu Perspektiven evangelischer Familienbildung in Sachsen statt.
Als ReferentInnen konnten u.a. Eva Muschalik, Senior Beraterin von Ramboll Management Consulting GmbH, Susanne Hermann, Sächsisches Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz, sowie OLKR Burkart Pilz, Dezernent für Kinder, Jugend, Familie, Bildung und Diakonie im Landeskirchenamt begrüßt werden. Ein ausführlicher Veranstaltungsbericht folgt im Januar.
Präsentation von Eva Muschalik zur Studie Familienbildung in Sachsen | PDF 683 kB
Präsentation von Susanne Hermann "Neue Wege in der Familienbildung | PDF 631 kB
Dokumentation der Veranstaltung | PDF

 

Frühere Meldungen im Archiv 2016