• Frauenmahl-2018 Auch nach der Reformationsdekade wird die Reihe der Frauenmahle fortgesetzt
  • Frauenmahl-Dresden-2018Frauenmahl am 9. März in Dresden
  • FahnenaktionFahnenaktion von TERRE DES FEMMES zum Internationalen Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen" 2017 in der Tauscherstraße 44
  • FrauenFestMahl zum FrauenFestTag am 12.08.17 in Wittenberg
  • Deutsch-Polnisch-Tschechisches Partnerschaftstreffen, 26.4.-30.4.17, Foto: Peggy Rühle
  • MaterialsammlungFrauen der Reformation. Materialsammlung für die Arbeit mit Gruppen

Aktuelle Meldungen

18. Mai 2018

Spendensammlung für kurbedürftige Mütter

Spenden für Mütter und Kinder in Kurmaßnahmen

Der Arbeitsbereich Frauengesundheit/Müttergenesung der Kirchlichen Frauenarbeit bittet anlässlich des Muttertags die Kirchgemeinden um Unterstützung bei der Spendensammlung für kurbedürftige Mütter. Nicht allen Müttern geht es gut. Mütter stehen unter Druck – Erziehung, Arbeit, Partnerschaft – oft wird es einfach zu viel. Die Kirchliche Frauenarbeit und die Beratungsstellen der Diakonie unterstützen erschöpfte Mütter, Väter und pflegende Angehörige bei der Beantragung von medizinischen Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahmen. Diese können auch in evangelischen Kurkliniken stattfinden. Viele Mütter aus Sachsen – insbesondere Alleinerziehende – können die Nebenkosten für einen Kuraufenthalt, wie den gesetzlichen Eigenanteil, Fahrtkosten oder fehlende Kleidung, nicht aufbringen. Diesen Müttern und ihren Kindern soll trotzdem die Teilnahme an einer Kurmaßnahme ermöglicht werden. Sie bekommen so die Möglichkeit, aus einer anderen Perspektive auf ihren Alltag zu schauen und neue Stärke und Lebensfreude zu gewinnen.

 

17. Mai 2018

Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

Auch Sachsen ist mit dabei!! Der ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit macht in diesem Jahr auch in Sachsen Station. Wer gerne pilgert, gerne auch als Tagespilger, kann sich nähere Infos in der beigefügten Datei holen und sich auch gerne bei den genannten Adressen melden.
Die Stationen in Sachsen sind aller Voraussicht nach:
21.10. Makranstädt (von Merseburg kommend); 22.10. Leipzig; 24.10. Groitzsch; 25.10. Borna oder Deutzen; 27.10. Colditz; 28.10. Döbeln; 29.10. Nossen; dann weiter nach Meißen 30.10.; Dresden 31.10./1.11.; Kleinröhrsdorf 2.11.; Kamenz 3.11.; Hoyerswerda
Weitere Informationen | PDF

 

14. Mai 2018

Pressemitteilung: Mission to the North (Programm des LMW)

Mission to the North

Die Teilnehmerinnen des “Mission to the North“ Programms des Leipziger Missionswerkes sind auch wieder Gäste in der Frauenarbeit in Sachsen.
Vom 06.–10. Juni 2018 sind wir gemeinsam unterwegs. Wie funktioniert Frauenarbeit in Indien, in Tansania und bei uns in Sachsen? Der Austausch ist geprägt von Besuchen eines Frauenkreises, einer Flüchtlingsfamilie, einer Andacht in der Frauenkirche, dem Kennenlernen der Müttergenesung, der Gestaltung eines Gottesdienstes und und und ..
Wo können wir voneinander lernen, neue Wege zu finden?

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Pressemitteilung
Gemeinde querdenken. Neue Wege für eine alte Kirche Internationales Begegnungsprogramm „Mission to the North“
Das Nachdenken über zukunftsfähige Strukturen begleitet Kirchen in Deutschland bereits seit Jahrzehnten. Das Leipziger Missionswerk will nun gezielt die Perspektiven der Partnerkirchen in diese Diskussionen einbringen. „Gemeinde querdenken: Neue Wege für eine alte Kirche“ – so lautet der inhaltliche Schwerpunkt des internationalen Begegnungsprogramms „Mission to the North“ (Mission in den Norden) in diesem Jahr. Bis 27. Juni werden zwei Pfarrerinnen aus Indien und Tansania (Vorstellung unten) Ideen für eine Kirche von morgen entwickeln. Die Teilnehmerin aus Papua-Neuguinea Jellyn Kafare musste ihre Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen.

Am kommenden Sonntag, 15. April, 10.30 Uhr, werden die Teilnehmerinnen im Kantatengottesdienst der Leipziger Peterskirche willkommen geheißen. Bereits am Freitag sind sie bei der Synode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland in Drübeck zu Gast. Die zeitgleich tagende Synode der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens besuchen sie am Sonntagnachmittag.

Das Missionswerk möchte mit den Gästen über ihre Erfahrungen ins Gespräch kommen und lädt andere Interessierte dazu ein: Welchen Eindruck haben die beiden Pfarrerinnen vom kirchlichen Leben in Deutschland? Was gefällt ihnen gut? Was irritiert sie? Was halten sie von den vielen Strukturdiskussionen? Welche Ratschläge würden sie uns mit auf den Weg geben? Gemeinsam werden wir reflektieren, wie wir als Kirche sein wollen, vor welchen Herausforderungen wir stehen und wie wir diese bewältigen können.
Uns interessiert ihr Blick auf die Versuche in den Erprobungsräumen der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und in den Strukturüberlegungen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens (EVLKS)? Welche neuen Wege sehen die Gäste für unsere „alte“ Kirche?

2006 lud das Leipziger Missionswerk erstmals drei Frauen aus seinen drei Partnerkirchen in Tansania, Indien und Papua-Neuguinea zum Begegnungsprogramm „Mission to the North“ ein. Innerhalb von drei Monaten erhalten die Gäste einen Einblick in das kirchliche Leben in Mitteldeutschland, reflektieren ihre Erfahrungen und geben Impulse.

Die Teilnehmerinnen
Die Tamilische Evangelisch-Lutherische Kirche (TELC) hat Pfarrerin Helen Monica für das Programm ausgewählt. Die 40-Jährige studierte englische Literatur in Chennai und Theologie am Theologischen Seminar (TTS) in Madurai. Sie wurde 2012 ordiniert und arbeitet als Pfarrerin an der TELC-Zionskirche in Ootacamund/Udagamandalam, nordwestlich von Coimbatore. Helen Monica ist Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern. Ihr Ehemann ist ebenfalls Pfarrer.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania (ELCT) hat Pfarrerin Nancy Nahum Mtera nominiert. Die 45-Jährige kommt aus der Konde-Diözese im Südwesten des Landes. Sie ist verwitwet und hat drei Kinder. Aufgewachsen in Mbeya, lebt sie seit 2013 in Tukuyu. Dort arbeitet sie als Pastorin an der Hauptkirche. In ihrer Gemeindearbeit sammelte sie Erfahrung mit missionarischer Arbeit in mehrheitlich nichtchristlichen Gemeindegebieten. Ihr Theologiestudium absolvierte sie von 2008 bis 2013 in Iringa.

Eine Übersicht der geplanten Veranstaltungen finden Sie anbei. Die Gäste stehen nach der Orientierungsphase für Interviewanfragen gern zur Verfügung. Bei der Übersetzung sind wir gern behilflich.

Das Evangelisch-Lutherische Missionswerk Leipzig e.V. (LMW) ist seit 1836 ein international arbeitendes Werk, das spirituellen, interkulturellen und interreligiösen Austausch ermöglicht. Das LMW steht für globales Lernen in ökumenischer Perspektive. Es bringt die Themen, Perspektiven und Spiritualität der Partner in Indien, Tansania und Papua-Neuguinea in die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland und die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens ein.
Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig e.V.

 

8. Mai 2018

Frauengottesdienst am Sonntag Rogate

Rogate 2018

Am Sonntag Rogate feierten Frauen an vielen Orten in Sachsen einen Frauengottesdienst unter dem Thema „Und doch ist noch Raum“ .
Hier sitzen die Frauen aus dem Kirchenbezirk Pirna im Anschluss gemütlich zusammen im Pfarrgarten der Papstdorfer Kirche.
Fotos: Ulrike Oettel

 

27. April 2018

Starke Frauen von Schloss Rochlitz

Schloss Rochlitz 2018

Am Samstag, dem 6. Mai, um 15.00 Uhr findet im Schloss in Rochlitz eine Führung über die "Starken Frauen von Schloss Rochlitz" statt: Was hat ein böhmischer König mit den Frauen von Rochlitz zu tun und wieso besaß eine wettinische Prinzessin die größte Burg der Welt?
Diese und viele andere interessante historische Fakten von und über die Frauen der (Welt-)Geschichte, die in Rochlitz wirkten, erfahren Sie bei dieser Führung.
Infoflyer | PDF, 900 kB

 

19. April 2018

Synodenbeschluss zur Frauenförderung

Die Landssynode sprach sich auf ihrer Frühjahrstagung 2018 dafür aus, weitere Schritte zur Teilhabe von Frauen und Männern an kirchlichen Ämtern und Funktionen zu gehen. Die Kirchenleitung wird gebeten, bis zur Herbsttagung 2018 einen Maßnahmeplan vorzulegen, um die Beteiligung von Frauen in den verschiedensten Gremien und Leitungsämtern der Landeskirche zu stärken.
https://engagiert.evlks.de/landeskirche/mehr-zu/landessynode/berichte/montag-16-april-2018/#c7602

 

5. März 2018

Begegnungsreise in das Weltgebetstagsland 2019: Slowenien

Slowenienfahrt 2018

„Kommt - alles ist bereit“, 03.–09.09.2018
7-tägige Begegnungsreise in das Weltgebetstagsland 2019
Slowenien besticht nicht nur durch abwechslungsreiche Natur: Die bunte Hauptstadt Ljubljana vereint internationale Einflüsse, während kleine Dörfer Traditionen und Bräuche pflegen. Auch Religion spielt eine Rolle im überwiegend katholischen Land, das derzeit in Vorbereitungen für den Weltgebetstag 2019 steckt und zum Erkunden einlädt.
Reisekosten: p. P. im Doppelzimmer EUR 1.045
Einzelzimmer-Zuschlag EUR 25
Abfahrt: Dresden (Zustiege auf Anfrage)
Leitung: Peggy Rühle, Kirchl. Frauenarbeit der EVLKS
Kontakt: Freiligrathstraße 4, 04808 Wurzen
Tel.: 03425 920213
Anmeldung an ReiseMission bis 01.06.2018
Anmeldung | PDF
Reiseinformationen | PDF
Plakat | PDF
www.frauenarbeit-sachsen.de/veranst/veranst_18.php?id=64

 

16. März 2018

Jede Stimme zählt – 100 Jahre Wahlrecht für Frauen – Frauenmahl in Dresden

Am 09. März feierten 80 Frauen im Dresdner „Haus der Kirche“ ein Frauenmahl anlässlich des 100. Jubiläums der Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland.

Frauenmahl Dresden 2018    Frauenmahl Dresden 2018    Frauenmahl Dresden 2018   

Frauenmahl Dresden 2018    Frauenmahl Dresden 2018    Frauenmahl Dresden 2018   

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In die Geschichte des Kampfes um das Wahlrecht für Frauen führte Frau Prof. Dr. Susanne Schötz ein. Sie berichtete von den Auseinandersetzungen der Frauen bis zur Erlangung des Stimmrechtes, denn schon bald nach der Einführung der Wahlrechtes 1848 für Männer ab 25 Jahren forderten die ersten Frauen das Stimmrecht. Beispielhaft nannte sie Louise Otto Peters, Hedwig Dohm und Helene Lange, die sich schon im ausgehenden 19. Jahrhundert für die Rechte der Frauen einsetzten. Nach der Novemberrevolution 1918 wurde das Wahlrecht für Frauen endlich durchgesetzt. Zur Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919 durften die Frauen dann erstmals wählen und gewählt werden. 37 Frauen erhielten damals ein Mandat. Sie stellten damit 9% der Abgeordneten in der Nationalversammlung.

Frau Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a.D. und erste Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, berichtete in ihrem Vortrag über ihr Wirken für die Gleichstellung von Frauen und Männern im Bundestag. Zudem betonte sie, welche  Bedeutung die erste freie Volkskammerwahl in der DDR 1990 für sie persönlich hatte. Als damals 50Jährige durfte sie das erste Mal frei und geheim wählen. Diese Erfahrung war für sie entscheidend, selbst ein Amt zu übernehmen. Sie legte dar, dass der Staat die Pflicht hat, für die Gleichstellung einzutreten, es jedoch das Engagement aller braucht, diese auch praktisch durchzusetzen. Mit der Feststellung, Demokratie zeigt sich in der Verwirklichung von Frauenrechten, schloss sie ihren Vortrag.

Die stellvertretende Vorsitzende der Landessynode der Ev. Luth. Landeskirche Sachsens, Frau Bettina Westfeld, hob die Möglichkeiten der Gestaltung, die Freude an der Macht und der Verantwortung, die mit dem Mandat verbunden sind, hervor. Sie berichtete, dass sie als junge Frau zur Kandidatur geworben wurde und wie wichtig für sie das Mentoring durch die damalige Synodalpräsidentin Gudrun Lindner gewesen sei. Die Impulse, die sie seit dem vergangenen Jahr als Ratsmitglied im Lutherischen Weltbund erhält, möchte sie in unsere Landeskirche tragen. Sie macht Frauen Mut, ihre Stimme einzubringen, ihr Stimmrecht auszuüben – wählen zu gehen und sich wählen zu lassen.
Im Anschluss an die Tischreden diskutierten die Frauen in den Tischgemeinschaften und stellten ihre Thesen und Forderungen für eine gleichberechtige Teilhabe von Frauen in Kirche und Gesellschaft auf. Die Synode unserer Landeskirche soll nun gebeten werden, zu prüfen, wie eine angemessene Beteiligung von Frauen bei der Besetzung von Leitungsämtern erreicht werden kann.
Fünf Institutionen wirkten beim 2. Dresdner Frauenmahl zusammen: die Kirchliche Frauenarbeit der EVLKS; die Gleichstellungsbeauftragte der EVLKS, die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden, die Ev. Akademie Meißen und das Haus der Kirche Dresden. Frauen aus Kirche, Politik, Zivilgesellschaft und der Wirtschaft moderierten die Tischgespräche und trugen so zum lebendigen Austausch bei.
Das  Frauenmahl – ein Veranstaltungsformat, das zur Reformationsdekade entwickelt wurde –  verbindet Frauen aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft und bietet Raum für  Begegnung und Diskurs.

 

13. März 2018

Sammlungsaktion Deutsches Müttergenesungswerk

Sammlung im  Müttergenesungswerk 2018
Foto: Deutsches
Müttergenesungswerk

Die diesjährige Sammlungsaktion des Müttergenesungswerkes findet
im Zeitraum 28.04.–13.05.18
statt.
In den nächsten Wochen werden über die Supturen Informationsmaterialien an die Kirchgemeinden versendet mit der Bitte, diese in den Gemeinden zu verteilen und die Sammlung zu unterstützen.
Mit dem Link erhalten Sie einen Text, der im Gemeindeblatt veröffentlicht werden kann.
Vielen Dank für jede Unterstützung.

Spendentext | WORD
Spendentext | .txt

4. März 2018

Rogatematerial 2018

Rogate 2018

Thema ist in diesem Jahr: „Und doch ist noch Raum“.
Rogatematerial | PDF, 325 kB
Plakat A4 | PDF, 700 kB
Postkarte | PDF, 420 kB
Gastgebende Gemeinden | PDF

Das Gottesdienstheft der EFiD kann bei der Kirchlichen Frauenarbeit in Dresden oder bei der EFiD in Hannover bestellt werden.
EFiD- Publikationen

 

4. März 2018

Kirchliche Frauenarbeit wird Sammelstelle für die WGT-Aktion "Stifte machen Mädchen stark"

Durch das Recycling von Stiften unterstützt der Weltgebetstag ein Team aus LehrerInnen und PsychologInnen, das 200 syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon Schulunterricht ermöglicht. Für 450 Stifte können wir zum Beispiel ein Mädchen mit Schulmaterial ausstatten und so eine Tür für eine bessere Zukunft öffnen.
Pro Schreibgerät erhält der Weltgebetstag 1 Cent gutgeschrieben.
Sammeln Sie mit und übergeben Sie Ihre gesammelten Stifte bis zum 31.10.2018 an:
Kirchliche Frauenarbeit, Tauscherstr. 44, 01277 Dresden.
Wir fassen die Sammlungen zu 15 kg-Paketen zusammen und versenden sie an den Recyclingpartner des Weltgebetstags.
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://weltgebetstag.de/aktuelles/einzelansicht/news/stifte-machen-maedchen-stark/
https://weltgebetstag.de/projekte/projektarbeit-weltweit/libanon

 

7. Februar 2018

Kindermassage - ein kostbares Geschenk für Dich und Dein Kind

Kindermassage

Am Wochenende 2.-4.2.18 lud die Kirchliche Frauenarbeit der EVLKS zum Mutter-Kind-Wochenende "Kindermassage - ein kostbares Geschenk" ins winterliche Herrnhut ein. Seit 12 Jahren führt Beate Börner (DGBM) in diesem Rahmen Mütter in die Grundlagen der Kindermassage –"Berührung mit Respekt" – ein. Für Mütter ist das eine Zeit intensiver Zuwendung und Aufmerksamkeit für ihr Kind, ein eindrücklicher Impuls, auch im Alltag kleine Oasen der Ruhe zu schaffen. Die Veranstaltung wird vom Kommunalen Sozialverband Sachsens gefördert.
Foto: Ch. Händel

 

1. Dezember 2017

70-jähriges Ordinationsjubiläum der Frauen in der tschechoslowakischen hussitischen Kirche

Logo der Theologischen Fakultät der Karls Universität Prag

In diesem Jahr feiern die ordinierten Schwestern in Christo in der tschechoslowakischen hussitischen Kirche ihr 70-jähriges Ordinationsjubiläum. Auch unsere Landeskirche erhielt als Nachbarin eine Einladung. Pfarrerin Annette Kalettka, auch Vorsitzendes des Beirates unserer Frauenarbeit, nahm an der mehrtägigen Festveranstaltung im November teil.


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hussitische kirche  hussitische kirche

An der Theologischen Fakultät der Karls-Universität in Prag fanden verschiedene Vorträge und Diskussionen statt. Dazu gehörten historische Betrachtungen, biografische Reflektionen der ersten Generation ordinierter Frauen und Thesen für die Zukunft von Pfarrerinnen und Frauen in der neuhussitischen Kirche und im ökumenischen Kontext.
Am Sonnabend, den 25. November, wurde zu einem Festgottesdienst mit Abendmahl in die St. Nikolaus Kirche in Prag eingeladen.
Die Frauenarbeit der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens ist seit mehr als 20 Jahren mit Frauen der hussitischen Kirche partnerschaftlich verbunden. Jedes Jahr finden ökumenische Begegnungstage im Dreiländereck Polen – Tschechien – Deutschland statt. Neben den hussitischen Schwestern gehören Kirchenfrauen der Lutherischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses aus Polen dazu sowie Kirchenfrauen der Reformierten Kirche Polens.

Frauen im Dienste Christi in der tschechoslowakischen hussitischen Kirche

Die tschechoslowakische hussitische Kirche – auch neuhussitische Kirche genannt – entstand 1919/1920 in Abspaltung von der römisch-katholischen Kirche. Sie fühlt sich den altkatholischen bzw. anglikanischen Kirchen sehr verbunden. Die neuhussitische Kirche ist in Tschechien und mit drei Gemeinden in der Slowakei verbreitet. 2011 hatte sie ungefähr 40.000 Mitglieder (siehe Wikipedia). 1947 wurde die Ordination von Theologinnen eingeführt. Seit den 70-iger Jahren sind mehr als die Hälfte aller Theologie Studierenden und Ordinierten Frauen.
Pfrn. Annette Kalettka

 

8. November 2017

Fahnenaktion und Gedenktag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2017

Mit dem Aufziehen der Fahne "Frei leben ohne Gewalt" und einer Ökumenischen Andacht in der Frauenkirche sagte die Kirchliche Frauenarbeit zum Internationen Gedenktag "Nein zu Gewalt an Frauen!"


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Die Kirchliche Frauenarbeit und die Gleichstellungsbeauftragte der Sächsischen Landeskirche sagten auch in diesem Jahr am 25. November „NEIN zu Gewalt an Frauen!“. Sie beteiligten sich damit an der Kampagne von TERRE DES FEMMES e.V. Die auf das Jahr 2001 zurückgehende Aktion setzt sich für ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen weltweit ein.

In diesem Jahr steht der Tag unter dem Titel „Mädchen schützen! Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden!“  
Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, von der im Jahr 2016 mindestens 200 Millionen Mädchen und Frauen weltweit betroffen waren (UNICEF 2016). In Deutschland liegen die Zahlen nach UNICEF bei 58.000. Weitere 13.000 Mädchen sind gefährdet.

Darüber hinaus erfährt in Europa jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt.
Die Kampagne der Schauspielerin Alyssa Milano #MeToo macht sichtbar, wie verbreitet dies ist. Allein in Deutschland sind zehntausende Frauen ihrem Aufruf gefolgt, sich zu outen und ihre Erfahrungen öffentlich zu machen.

Gewalt aufgrund des Geschlechtes ist nicht hinnehmbar. Die Kirchen tragen die Verantwortung, Gewalt und Machtungleichgewichten in den Gesellschaften entgegenzutreten.
Gewalt gegen Frauen und Mädchen darf nicht toleriert oder tabuisiert werden.
Betroffene bedürfen der uneingeschränkten Unterstützung und Solidarität. Dafür stehen wir ein.

 

8. November 2017

Besuch aus Indien

Die indische Pfarrerin Frau Valarmathi aus dem Gebiet Tamil Nadu besuchte die Geschäftsstelle der Kirchlichen Frauenarbeit in Sachsen. Es gab einen regen Austausch zur Rolle der Frau in Indien und in Deutschland und über die Aktivitäten der Frauenarbeit in den Kirchgemeinden in Indien und in Deutschland.


 

2. November 2017

Lebensbild der Elisabeth von Rochlitz

Unter MATERIALIEN finden Sie jetzt eine Ausarbeitung von Pfarrerin Dorothee Fleischhack zu Elisabeth von Rochlitz. | PDF.

 

27. Oktober 2017

Frauenkonferenz der Kirchlichen Frauenarbeit

Am 21. Oktober 2017 bedankte sich die Kirchliche Frauenarbeit im „Haus der Kirche“ in Dresden für das ehrenamtliche Engagement der Frauen in den Kirchgemeinden und Kirchenbezirken unserer Landeskirche. Zur Frauenkonferenz kamen 60 Frauen aus ganz Sachsen.


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Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr das Reformationsjubiläum.
Allerdings kamen hier die Frauen der Reformation zu Wort. Die Gedanken und Lebenswege von sieben Frauen der Reformationszeit wurden exemplarisch dargestellt durch die Laienschauspielerinnen von „SEPTEM MULIERES“, einem Theaterprojekt des soziokulturellen Zentrums Müllerhof Mittweida e.V.. Unter ihnen Katharina Schütz-Zell,  Argula von Grumbach oder Elisabeth von Rochlitz. Frauen, die sich vom Geist der Reformationszeit, der Sehnsucht nach Erneuerung, mitreisen ließen und ihre Gedanken in die Tat umsetzten. Sie lasen und schrieben, setzten sich ein für Bildung, kämpften für eine Erneuerung der Kirche und halfen den Armen.

Daneben stellte die Kirchliche Frauenarbeit ihr Jahresprogramm 2018 vor und berichtete aus der aktuellen Arbeit.
Beim festlichen Mittagessen gab es Gelegenheit zu Begegnung und Gesprächen.

In einer gottesdienstlichen Feier wurden ehrenamtliche Mitarbeiterinnen aus ihrem Amt verabschiedet bzw. eingeführt in ihre Aufgabe als Bezirksleiterin oder Kuratorin.
Auch hauptamtliche Mitarbeiterinnen wurden für ihre Aufgabe gesegnet.
Unter ihnen Kathrin Pflicke als Landesleiterin der Kirchlichen Frauenarbeit.

 

27. Oktober 2017

„Mach mal Pause, Mama!“

Die Diakonie Leipziger Land informierte im Rahmen der Woche der Müttergesundheit auf den Marktplätzen Borna und Grimma über Mutter/Vater-Kind-Kuren


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Eine Ruheoase mit  Kaffee, Obst und  kleinen Erfrischungen in gemütlicher Atmosphäre gab es am 27. September auf dem Bornaer und am  28. September auf dem Grimmaer Marktplatz. Aufgebaut wurde der Pausen- und Infostand von der Diakonie Leipziger Land, um im Rahmen der Woche der Müttergesundheit des Müttergenesungswerkes über das Thema Mutter/Vater-Kind-Kuren zu informieren. Unter dem Motto „Mach mal Pause, Mama“ haben die Mitarbeitenden der KirchenBezirksSozialarbeit über Wege zur Vorsorgekur informiert und Eltern eingeladen, einen Moment zu entspannen.

Viele Mütter, aber auch Väter, folgten erstaunt der Einladung zu einem Kaffee oder einem Stück Obst. Die gemütlichen Stühle, in Grimma von einem Küchenstudio zur Verfügung gestellt, luden zum Verweilen und zu Gesprächen ein. Die Mitarbeitenden zeigten die Wege zu einer Kur über das Müttergenesungswerk auf und vereinbarten bei Interesse Beratungstermine. Auffällig war, dass viele Familien von der Möglichkeit einer Vorsorgekur, vor allem über das Müttergenesungswerk, nichts wussten. Für die Kinder war derweil gesorgt. Entweder sie beteiligten sich an der Malaktion der Mandalakarten des Müttergenesungswerkes oder sie nutzten die vorhandenen Spiele.

Fazit nach den 2 Tagen auf den Märkten: Information tut gut und not! Es gibt viele Möglichkeiten, aber die Menschen müssen davon erfahren. In diesem Sinne werden wir weitermachen und bei einer nächsten Aktion in Einkaufszentren gehen. Dort sind sicher noch mehr Frauen/Männer auf einem Zwischenstopp zum Supermarkt  zu finden.

Silke Polster
Diakonie Leipziger Land/KirchenBezirksSozialarbeiterin 

 

21. Oktober 2017

Jahresprogramm der Frauenarbeit für 2018

Das neue Jahresprogramm der Kirchlichen Frauenarbeit für 2018 ist gedruckt und wird verschickt.
Die vollständigen Termine für 2018 sind ab sofort auf unseren Seiten zu finden:
Veranstaltungen in 2018 »
Jahresprogramm 2018 | PDF - 1,5 MB

 

14. August 2017

FrauenFestTag in Wittenberg am 12. August in Wittenberg

www.evangelischefrauen-deutschland.de/theologie/1561-frauen-reichtum-der-kirchefrauenfesttag-wittenberg

Evangelische Frauen aus Sachsen sind Tischpatinnen beim FrauenFestMahl anlässlich der Themenwoche Familie, Lebensformen, Gender auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg

wahl 2017      

500 Jahre nach Martin Luther, können noch immer nicht überall auf der Welt Frauen ordiniert werden. Reformation ist immer wieder umdenken und neu gestalten.

 

14. August 2017

Alle Getauften sind Priester, Bischof, Papst – Frauen also auch

Der Christinnenrat stellt gemeinsam mit Schirmfrau Margot Käßmann das Online-Projekt ‚Reformation ist überall‘ - Frauenperspektiven in Wittenberg vor:
Pressemitteilung vom 12.8.2017 | PDF
www.christinnenrat.de/ueber-das-projekt
www.christinnenrat.de/bildergalerie/reformation-ist-ueberall

 

10. August 2017

FrauenFestTag im Reformationsjubiläum tut der Kirche gut

Geschlechterspezifische Arbeit bleibt wichtig für evangeliumsgemäßen Auftrag
(Pressemitteilung der EFiD vom 10.8.17
)
Geschlechterspezifische Arbeit bleibt wichtig für evangeliumsgemäßen Auftrag.
Angesicht der erwarteten hohen Zahlen von Teilnehmenden und internationalen Besucherinnen zum FrauenFestTag am 12. August in Wittenberg zeigen sich die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) hoch erfreut. "Wenn Frauen von etwas überzeugt sind, dann engagieren sie sich auch", benennt EFiD-Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth eine der Stärken der Frauenarbeit in der evangelischen Kirche. Gemeinsames Gebet und gemeinsames politisches und diakonisches Engagement sind seit einem Jahrhundert das Motto evangelischer Frauenarbeit. "Reformation im Kern bedeutet genau das: gemeinsam anpacken und gemeinsam beten."
Geschlechterspezifische Arbeit ist auch 500 Jahre nach Luthers Aufbruch wichtig und unerlässlich für die Kirche. "Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche ist noch längst nicht umgesetzt, weder in ausgewogener Verteilung von Ämtern und Aufgaben, noch in Sprache oder Gottesbildern", erklärt Angelika Weigt-Blätgen, stellvertretende EFiD-Vorsitzende. Geschlechtergerechtigkeit ist jedoch ein evangeliumsgemäßer Auftrag und allein deshalb ist der FrauenFestTag in Wittenberg gut für die ganze Kirche, so die Theologin. "Angesichts all dessen, was noch nicht umgesetzt ist, gilt es, nicht zu verzagen oder klein beizugeben, denn 100 Jahre sind vor Gott wie ein Tag. Wir freuen uns auf den FrauenFestTag in Wittenberg!"

 

7. August 2017

Digitales Familienministerium - Informationstool Familienleistungen unterstützt Eltern

aus der Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 04.08.2017:
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 4. August 2017 das "Informationstool Familienleistungen" - www.infotool-familie.de - freigeschaltet.

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Mithilfe dieses neuartigen digitalen Angebotes können (werdende) Eltern und Familien durch die Eingabe von nur wenigen Angaben herausfinden, welche Familienleistungen und ggf. weitere Unterstützungsangebote für sie in Frage kommen sowie wo und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können. ...

Dieses interaktive, digitale Informationstool steht nun den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung und geht mit den wichtigsten Familienleistungen und Unterstützungsangeboten an den Start. Dabei ist das Tool so konzipiert, dass es Stück für Stück weiter ausgebaut wird und an die aktuellen Gesetzeslagen angepasst werden kann. Es ist ebenso für Tablet und Smartphone optimiert. ...

Auch die Beantragung von Leistungen will das Bundesfamilienministerium vereinfachen. Noch in diesem Jahr wird es Schritt für Schritt möglich sein, Elterngeld als erste familienpolitische Leistung online zu beantragen.

Das Infotool Familienleistungen soll dazu beitragen, dass der Zugang zu Informationen über Familienleistungen vereinfacht und entbürokratisiert wird. Das Projekt ist eine zentrale Maßnahme im Rahmen des Arbeitsprogramms Bessere Rechtsetzung 2014 (Thema Bürokratieabbau) und der Digitalen Agenda 2014 - 2017 der Bundesregierung.
www.bmfsfj.de/impulspapier-digitalisierung
www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/digitales-familienministerium---informationstool-familienleistungen-unterstuetzt-eltern/117876

 

 

4. August 2017

Gemeinsam getrennt erziehen? Wunsch und Wirklichkeit von Trennungsfamilien

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 11.07.2017 
Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley stellte heute (11.7.) im Rahmen des hauseigenen Zukunftsgesprächs „GEMEINSAM GETRENNT ERZIEHEN“ erste Ergebnisse einer durch das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des BMFSFJ durchgeführte Befragung von Trennungseltern vor.
Danach wünscht sich über die Hälfte der Trennungseltern (51 %) eine hälftige bzw. annähernd hälftige Aufteilung der Betreuung der Kinder. 15 Prozent der Trennungseltern erziehen bereits gemeinsam. Unter diesen Eltern haben die allermeisten eher gute bis sehr gute Erfahrungen mit ihrem Betreuungsmodell gemacht (93%).
Die Ergebnisse der Befragung geben ebenfalls Aufschluss darüber, wie Eltern in die gewünschte Betreuungskonstellation hineinfinden und was nötig ist, damit eine partnerschaftliche Betreuung gelingt.
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2. August 2017

Tipp: Materialien im Internet

Wie beginne ich mit meinem Thema in einer Gruppe? Wie bringe ich Menschen miteinander ins Gespräch?: Die Evangelischen Frauen in Württemberg habe hierzu ein Material herausgegeben: "Materialien für die Praxis: Geistlich und kreativ - Anfangen in Gruppen"
www.frauen-efw.de/fileadmin/user_upload/Materialien_f%C3%BCr_die_Praxis_-_Anfangen_in_Gruppen.pdf

Wir sind Nachbarn. Alle
Für mehr Verantwortung miteinander - Eine Initiative der Diakonie und der evangelischen Kirchen
www.wirsindnachbarn-alle.de | #WirSindNachbarnAlle

 

19. Juni / 19. Mai 2017

Kinder- und Jugendstärkungsgesetz

Unter den angefügten Links finden Sie die Stellungnahmen der Diakonie Deutschland zum Gesetzentwurf zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG. Der Gesetzentwurf wurde anlässlich der 1. Lesung des Gesetzes und mit Blick auf die Öffentliche Anhörung am 19. Juni 2017 den Mitgliedern des Ausschusses Familie, Senioren, Frauen und Jugend zugeleitet.
Die Diakonie begrüßt das Vorhaben, die Rechte von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe weiter zu stärken. Der nunmehr vorliegende Gesetzentwurf markiert einen vorläufigen Zwischenschritt in einem Reformprozess, der im vorherigen Jahr unter dem Motto „Vom Kind aus denken“ in Form von unterschiedlichen Arbeitsentwürfen Gestalt angenommen hat
Stellungnahme der Diakonie Deutschland | PDF
Erwartungen der Diakonie an ein reformiertes SGB VIII | PDF
Rundschreiben der Diakonie zur Sozialpolitik Nr. 10/2017 | PDF

 

1. Juni 2017

Geflüchtete haben Rechte! Evangelische Frauen protestieren gegen Bremse beim Familiennachzug

Die Bundesregierung hat den Familiennachzug von Flüchtlingen aus Griechenland massiv eingeschränkt. Seit April nimmt Deutschland nur noch maximal 70 Angehörige von Asylsuchenden im Monat auf. Dabei besitzen Flüchtlinge laut Dublin-Verordnung einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. "Die Bundesregierung missachtet europäisches Recht", kritisiert die Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland, Susanne Kahl-Passoth. "Die Begründung, es gebe zu wenig Unterbringungskapazitäten, ist absurd. Hier stehen Unterkünfte leer, während in Griechenland Tausende Angehörige von in Deutschland lebenden Geflüchteten, darunter auch unbegleitete Minderjährige, unter schwierigen Umständen ausharren."
Die Evangelischen Frauen in Deutschland fordern eine sofortige Einhaltung des EU-Rechts. "Gerade innerhalb der EU muss Familienzusammenführung unbürokratisch ermöglicht werden, und zwar fristgerecht innerhalb von sechs Monaten von der Zustimmung Deutschlands zur Übernahme bis zur tatsächlichen Überstellung", so die stellvertretende Vorsitzende Angelika Weigt-Blätgen.
Darüber hinaus fordert der Dachverband der Evangelischen Frauen in Deutschland einen generellen Abschiebestopp für Flüchtlinge von Deutschland nach Afghanistan. "Eine Neubewertung der Sicherheitslage ist dringend erforderlich! Abschiebungen nach Afghanistan sind in der derzeitigen Situation unverantwortlich." betont Kahl-Passoth.
Pressemitteilung der EFiD | PDF

 

29. Mai 2017

Frauen.Macht.Reformation.

Frauenmahl Leipzig 2017

Matinee und Frauenmahl zum Kirchentag auf dem Weg am 27. Mai 2017 Leipzig

Unter dem Motto FRAUEN.MACHT.REFORMATION. wurde beim Kirchentag auf dem Weg in Leipzig zum 25. Frauenmahl mit internationalen Gästen eingeladen.
Damit fand die Reihe „Wir sind Reformerinnen – Frauen geben Impuls für die Zukunft“ einen feierlichen und kraftvollen Höhepunkt.

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Impulsgeberinnen waren die jesidische Journalistin und Filmemacherin Düzen Tekkal und Solveig Lara Gudmundsdottir, Ev.-Luth. Bischöfin aus Island. Düzen Tekkal berichtete von der Vorbildwirkung, die ihre wehrhafte Großmutter auf sie ausübte. Sie verschaffte sich Respekt im Dorf und in der Familie. Düzen Tekkal mahnte die Sprachfähigkeit im eigenen Glauben an, damit Religion nicht für populistische Zwecke instrumentalisiert werde. Sie setzt sich für die Unterstützung von Frauen in den unterschiedlichsten Lebenslagen ein, dazu nutzt sie ihren Beruf als Journalistin und Filmemacherin und erzählt die Geschichte verfolgter Menschen, wie beispielsweise die (fast) vergessene Geschichte der Jesiden.

Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek überbrachte in seiner Rede die Grußworte und Anerkennung der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, und ging auf politische Vorhaben ein, die in dieser Legislatur umgesetzt werden konnten. Das betrifft das Lohntransparenzgesetz, das Quotengesetz und die Regelungen zur Elternzeit. Gleichstellung geht Männer wie Frauen an. Die Gleichstellungsarbeit sei ein hartes Ringen um Gerechtigkeit und im politischen Geschäft ein Aushandeln von Kompromissen.

Solveig Lara Gudmundsdottir berichtete über ihren Weg vom Studium der Theologie bis zur Bischofswahl. Ausschlaggebend waren für sie die Impulse der Frauenabteilung des Lutherischen Weltbundes (LWB). Damit konnte sie ihr Interesse für feministische Theologie und für Frauenrechte verbinden. Später wurde sie von ihrer Kirche zu einem internationalen Führungsseminar für junge Frauen im LWB delegiert. Solveig Lara Gudmundsdottir erzählte von der „Frauenkirche“ in Island, einem unabhängigen Forum innerhalb der Ev.-Luth. Kirche, bei dem sie mitarbeitet. Gottesdienste, Kurse und Workshops werden in den unterschiedlichen Kirchen angeboten. 2012 wurde sie als Bischöfin für den Nordbereich Islands gewählt.

Die Impulse wurden von den Tischgemeinschaften aufgenommen und weiter diskutiert. Am Ende der Tischgespräche konnten eigene Thesen formuliert und vorgetragen werden.

Petra Köpping, die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, präsentierte zur Matinee am Nachmittag die Dokumentation der 25 sächsischen Frauenmahle, die während der Reformationsdekade an verschiedenen Orten stattgefunden haben. Die Dokumentation wurde durch die Kirchliche Frauenarbeit in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der EVLKS, Kathrin Wallrabe, und der Ev. Akademie Meissen, Dr. Kerstin Schimmel, herausgegeben und durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz gefördert.

Begrüßt werden konnten zu beiden Veranstaltungen Gäste aus nah und fern, neben evangelische Christinnen kamen katholische und reformierte Schwestern, kommunale Gleichstellungsbeauftragte und weitere Akteurinnen der Sächsischen Frauenmahle sowie Gäste des Kirchentages auf dem Weg. Zu den Gästen aus der Ökumene weltweit zählten neben den Impulsgeberinnen auch eine Vertreterin der WICAS (Women in Church and Society) aus Italien.

Die Frauenmahle haben damit einen vorläufigen Höhepunkt gefunden. Die Impulse, die sie gegeben haben, wirken weiter. Auch in der Zukunft werden Frauen ihre reformatorischen Gedanken und Ideen in Kirche und Gesellschaft einbringen. Anregungen finden Sie in der Dokumentation der Frauenmahle in Sachsen.

Dokumentation der Frauenmahle

Die Broschüre (80 Seiten / A4) kann kostenfrei bestellt werden bei
Kirchliche Frauenarbeit der EVLKS, Tauscherstr. 44, 01277 Dresden
frauenarbeit.sachsen@evlks.de

Auszug aus der Broschüre mit Inhaltsverzeichnis

Fotogalerie


 

12. Mai / 5. März 2017

60 Jahre Gleichstellungsgesetz: Evangelische Frauen fordern faktische Gleichstellung von Frauen und Männern

Mehr als 20 Prozent beträgt derzeit die geschlechtsspezifische Lohnlücke, der sogenannte Gender-Pay-Gap, und auch die Renten von Frauen sind erheblich niedriger als die der Männer in Deutschland. "Frauen erbringen mindestens dieselbe Lebensleistung wie Männer - weshalb also sollte Lohn und Rente niedriger sein?"
Susanne Kahl-Passoth, Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland, fordert daher anlässlich des 60. Jahrestages des deutschen Gleichstellungsgesetzes Lohn- und Rentengerechtigkeit für Frauen.
"Es darf nicht weitere 60 Jahre dauern, bis Frauen in Deutschland den Männern auch faktisch gleichgestellt sind!"
Pressemitteilung der EFiD | PDF

 

27. März 2017

Flyer zum Thema "Gender.ismus?"

Frauen am Lutherweg

Zum Thema "Gender.ismus?" wurde gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle der Bremischen Ev. Kirche am Zentrum Frauen und Männer gGmbH ein Flyer entwickelt. Dieser klärt über Geschlechtergerechtigkeit auf sowie über die rechtspopulistischen Angriffe gegen Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt.
Der Flyer kann kostenfrei (zzgl. Versandkostenpauschale) bestellt werden und steht zum Download bereit:
PDF | 1 MB

 

7. Februar 2017

Film zum Thema Frauenordination

Das Hirtenamt in Frauenhand

Anlässlich des 50jährigem Jubiläums der Frauenordination in der sächsischen Landeskirche wurde eine DVD erstellt: "Das Hirtenamt in Frauenhand"
Diese DVD ist erhältlich für 10 € zzgl. 5 € Versandpauschale.

Trailer bei Youtube
Cover der DVD

Bestellungen bitte schriftlich an die Kirchliche Frauenarbeit: Tauscher Str. 44, 01277 Dresden oder per Email an frauenarbeit.sachsen@evlks.de
Sie erhalten mit der Lieferung eine Rechnung.

 

2. April 2016

Materialsammlung "Frauen der Reformation" ist vollständig

Materialsammlung

Mitte März 2016 erschien die letzte Nachlieferung der Materialsammlung "Frauen der Reformation".
Diese Sammlung ist in enger Zusammenarbeit der Kirchlichen Frauenarbeit Sachsens und der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland entstanden.
Die insgesamt 270 Seiten enthalten eine bunte Vielfalt an Andachtsentwürfen, Gruppenarbeiten, Ideen für Aktionen sowie Anregungen rund um die Jahresthemen der Reformationsdekade - und darüber hinaus.
Die komplette Mappe kostet 20,00 Euro.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis
Bestellen können Sie hier: Bestellformular

 

22. März 2016

Projekt "Gesundheit sichern - Eltern stärken" im März 2016 gestartet

Gesundheit sichern

Gemeinsam mit der Diakoniestiftung Sachsen hat die Kirchlichen Frauenarbeit Sachsens - Bereich Frauengesundheit/Müttergenesung das Projekt "Gesundheit sichern - Eltern stärken" ins Leben gerufen. Anfang März 2016 wurde mit der Arbeit begonnen. Ziel des Projektes ist zum einen die Stärkung der Kurberatung vor Ort und zum andern die Stabilisierung des Kurerfolgs von Müttern und Vätern durch den Ausbau der Nachsorgeangebote.
Besonders im Blick sind dabei Familien, deren Gesundheit durch die vielfachen Anforderungen geschwächt ist. Die Begleitung der Familien erstreckt sich von der Beratung und Beantragung einer Maßnahme, über die Durchführung in einer geeigneten Einrichtung des Müttergenesungswerkes bis zur Nachsorgearbeit, die darauf zielt, das Gelernte zu vertiefen und im Alltag anzuwenden. Somit kann die Therapeutische Kette des Müttergenesungswerkes in diesen Bereichen ausgebaut und dem tatsächlichen Bedarf angepasst werden.
Angebote aus dem Bereich Frauengesundheit/Müttergenesung finden Sie hier:
www.frauenarbeit-sachsen.de/veranst/veranst_16.php?idnav=6

 

17. Februar 2016

"Armut ist weiblich" - Broschüre des Paritätischen NRW

Gleichberechtigung

Bereits im Mai 2015 veröffentlichte der Paritätische NRW die Broschüre "Armut ist weiblich". Die Redaktion kommt darin zu dem Schluss, dass nach wie vor Frauen und Mädchen stärker von Armut bedroht sind als Männer. Eine wesentliche Ursache dafür ist die unzureichende Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Frauen arbeiten häufiger als Männer in Teilzeit und tragen damit ein höheres finanzielle Risiken als die Väter. Für die Herausgeber ist dieses Fazit mit der Forderung an Gesellschaft, Politik und Wirtschaft sowie die Freien Wohlfahrtsverbände verbunden, die Bekämpfung von Armut und Benachteiligung von Frauen und Mädchen als gemeinschaftliche Aufgabe voranzutreiben.

mehr lesen hier: PDF | 1,5 MB

 

27. Januar 2016

Aufklärung über die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in 10 Sprachen

Gleichberechtigung

In einem mehrsprachigen Flyer informiert TERRE DES FEMMES darüber, dass in Deutschland für Frauen und Männer die gleichen Rechte gelten und geschlechtsspezifische Gewalt verboten ist. Daneben sollen Frauen mit Gewalterfahrung ermutigt werden, sich Hilfe zu suchen.
Der Text ist in Deutsch, Englisch, Arabisch, Albanisch, Serbisch, Paschtu, Farsi, Urdu, Französisch, Swahili abgedruckt.
Erhältlich ist der Flyer hier (PDF, 4,8 MB) oder hier:
www.frauenrechte.de/online/index.php/tdf-online-shop/product/229-flyer-gleiche-rechte-fuer-frauen-und-maenner-10er-packung

 

6. Januar 2016

Zünden Sie sonntags ein Licht an für Menschlichkeit

Licht an für Menschlichkeit

Die sächsische Landeskirche und das Bistum Dresden-Meißen rufen dazu auf, jeden Sonntagabend eine Kerze ins Fenster zu stellen. Sie soll ein Zeichen sein für einen respektvollen, fairen und menschlichen Umgang untereinander und gegen die menschenverachtenden und hassgeladenen Worte, die bei Demonstrationen oder in Sozialen Netzwerken fallen.
In einer Demokratie ist offener Meinungsaustausch wichtig und gewünscht. Jedoch ist eine Grenze erreicht, wenn die Menschenwürde und Menschenrechte verletzt werden.

Deshalb: Licht an für Menschlichkeit!
mehr dazu hier: www.lichtanfuermenschlichkeit.de

 

Frühere Meldungen im Archiv 2017

 

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