• Seelsorge Ökumenisches „Corona-Seelsorgetelefon“ geschaltet
  • Gebetskette Weltgebetskette an jedem Freitag, Grafik: Sebastian Blutau
  • Frauenmahl 2020 Speakerinnen des Frauenmahls 2020 in Dresden: Ilse Junkermann, Annalena Schmidt, Judith Enders (v.l.), Foto: Linda Witte
  • Frauenmahl 2020 Frauenmahl 2020 in Dresden: Tischgespräche, Foto: Linda Witte
  • Frauenmahl 2020Frauenmahl "Ungleiche Schwestern" am 8. März 2020, Grafik: Ju Sobing
  • Frauenmahl 2020Frauenmahl "Ungleiche Schwestern" am 8. März 2020
  • Frauenmahl 2020Frauenmahl "Ungleiche Schwestern" am 8. März 2020, Foto: G. Ulrich
  • Frauenmahl 2020Frauenmahl "Ungleiche Schwestern" am 8. März 2020, Foto: Martin Neuhof
  • Rogate 202031.03.2020: Multiplikatorinnenschulung zum Rogate-Frauengottesdienst
  • MaterialsammlungFrauen der Reformation. Materialsammlung für die Arbeit mit Gruppen

Aktuelle Meldungen

30. März / 4. April 2020

Corona-Seelsorgedienst

Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Beraterinnen und Berater der Ev.-Luth. Landeskirche, des Bistums Dresden-Meißen und der Diakonie Sachsen haben ein ökumenisches "Corona-Seelsorgetelefon" organisiert.
Die geschulten Seelsorger sind von montags bis freitags von 9.00 bis 18:00 Uhr erreichbar. Unter der Telefonnummer 0351 / 89692890 finden Sie offenes Ohr und Herz bei einer Gesprächspartnerin oder einem Gesprächspartner.
Nähere Angaben finden Sie unter
https://www.evlks.de/aktuelles/alle-nachrichten/ nachricht/news/detail/News/oekumenisches-corona-seelsorgetelefon-geschaltet/

 

3. April 2020

Unterstützung für alleinerziehende Mütter und Väter

Die Corona-Pandemie stellt alleinerziehende Mütter und Väter vor besonders große Herausforderungen – die sie alleine meistern müssen.
Welche Unterstützung sie jetzt brauchen, erklärt Ulrike Gebelein, Referentin für Kinderpolitik und Familienförderung bei der Diakonie Deutschland.
www.diakonie.de/journal/nachgefragt-corona-pandemie-wird-fuer-alleinerziehende-und-deren-kinder-zur-belastungsprobe

 

30. März 2020

Krisentelefone für Familien in Ausnahmesituationen

Hier findet Sie Telefonnummern von Beratungsangeboten, an die sich Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern sowie von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen richten können.
Informationen der Bundesregierung | PDF

 

27. März 2020

Weltgebetskette in Zeiten der Corona-Pandemie

Am 6. März haben wir gemeinsam mit Simbabwe gebetet: "Schenke uns Mitgefühl und die Bereitschaft, denen zu helfen, die leiden."
Wir schließen uns dem Aufruf des Deutschen Weltgebetstagskomitees an und laden dazu ein, an jedem Freitag gemeinsam zu beten und einander online die Hände zu reichen und unsere Gedanken und Gebete zu teilen.
Alle sind eingeladen, speziell freitags Gebete – gerne auch Lieder oder Bilder – auf den sozialen Medien (Facebook, Instagram) einzustellen und den #weltgebetsvirus drunterzusetzen.
https://weltgebetstag.de/aktuelles/news/weltgebetskette/

 

27. März 2020

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus in Deutschland führen zu erheblichen familiären Belastungen. Viele Menschen sind im Homeoffice oder können derzeit nicht arbeiten. Die Betreuung von Kindern muss zu Hause realisiert werden, der Haushalt muss unter schwierigen Bedingungen organisiert werden. Das kann zu familiären Konflikten führen. Häusliche Gewalt ist eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen, aber auch Männer können von häuslicher Gewalt betroffen sein. Die Erfahrungen der Frauenhäuser, der Beratungsstellen und der Polizei zeigen, dass es zu Familienfeiertagen wie beispielsweise zu Weihnachten verstärkt zu Konflikten bis hin zu eskalierenden Situationen kommt. Aktuelle Berichte von Hilfsorganisationen und Polizei aus Wuhan in China während der Corona-Krise zeigen erheblichen Anstieg an Fällen von häuslicher Gewalt und Hilfeanfragen.

Aus diesem Grund möchten wir auf das Hilfenetzwerk in Sachsen verweisen.

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Frauenschutzhäuser und -wohnungen können rund um die Uhr von Hilfesuchenden kontaktiert werden, die fast in allen Landkreisen Sachsen existieren. In Leipzig, Dresden und Plauen gibt es Schutzwohnungen für Männer. Die Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt beraten über weitere Hilfsangebote. Beispielsweise kann im Rahmen des Gewaltschutzgesetzes auch eine Wegweisung des Täters/der Täterin aus der gemeinsamen Wohnung erfolgen.

Hier finden Sie Unterstützung:
Gewaltschutz
https://www.gleichstellung.sachsen.de/gewaltschutz-4038.html

Schutz- und Beratungseinrichtungen in Sachsen
https://www.justiz.sachsen.de/download/BF_Schutz-und_Beratungseinrichtungen_Mai2019.pdf

Schutz- und Beratungseinrichtungen bundesweit
http://www.save-selma.de/mobil_vers/index.php?kap=adressen&seite=M

 

 

18. März 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

wir sind alle betroffen von dem akuten Krisenmodus, in dem sich unser Land befindet. Alle Bereiche des öffentlichen Lebens müssen sich einschränken und ihre Dienste darauf einstellen. In der Zeit besonderer Aufmerksamkeit auf das Füreinander und Miteinander bedauern wir es sehr, dass Veranstaltungen der Kirchlichen Frauenarbeit ruhen müssen. Zur Durchführbarkeit der kommenden Angebote informieren wir die angemeldeten Teilnehmerinnen jeweils direkt nach aktueller Lage.
Für allgemeine kirchliche Informationen empfehlen wir die Homepage unserer Landeskirche
https://engagiert.evlks.de/mitteilungen/zum-umgang-mit-corona/
Darüber hinaus stehen wir für Fragen und Gespräche gern telefonisch oder per e-mail: Frauenarbeit.sachsen@evlks.de zur Verfügung.
Wir wünschen Ihnen den Schutz und Segen Gottes!
Im Namen des Teams der Kirchlichen Frauenarbeit grüßt Sie
Kathrin Pflicke, Landesleiterin

 

10. März 2020

Pressemitteilung zum Frauenmahl am 8. März im Luisenhof

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Speakerinnen des Frauenmahls 2020: Ilse Junkermann, Annalena Schmidt, Judith Enders v.l.   Frauenmahl 2020: Tischgespräche
links: Speakerinnen des Frauenmahls 2020: Ilse Junkermann, Annalena Schmidt, Judith Enders (v.l.), Fotos: Linda Witte | rechts: Tischgespräche


Bericht vom Frauenmahl in "DER SONNTAG" | 09.03.2020 | JPG

 

7. März 2020

Brief vom Komitee des Weltgebetstags aus Simbabwe

Simbabwe ist nie mehr dasselbe!
Guten Tag, meine Lieben!
Dank sei Gott für den Glauben!
Seit vielen Jahren machen wir Pläne zur Überwindung der Schwierigkeiten, mit denen wir in Simbabwe konfrontiert sind, aber wir müssen feststellen, dass es nichts mehr zu planen gibt. Wir sind der ganzen Ausweglosigkeit so überdrüssig, und wissen nicht mehr, wohin wir uns wenden können – außer demütig vor Gott selbst zu treten.

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Der Regen dieses Jahr war völlig unzureichend, und trotzdem wurden einige Gebiete überschwemmt. Wenn uns Not auffrisst, müssen wir uns auf Gott verlassen. Wenn wir uns umsehen, wird schnell klar, dass wir all das nicht selbst in Ordnung bringen können. Und wir können uns fragen, was wir von Jesus noch erbitten wollen. Wollen wir geheilt werden? Wollen wir annehmen, was Jesus uns anbietet? Lasst uns beten, dass wir auf sein Wort hören: Steht auf, nehmt eure Matten und geht!

Der Monat März des Weltgebetstages ist da! Wir sind so gespannt und erhoffen den Durchbruch, der die Situation in Simbabwe verändern kann. Simbabwe wird nie mehr dasselbe sein. Wir alle erheben uns, nehmen unsere Matten und gehen auf die Gaben zu, die Jesus für uns hat, das Geschenk der LIEBE, des FRIEDENS und der VERSÖHNUNG in unserem Zuhause, in unseren Gemeinschaften, Ländern und der Welt.

In Vorbereitung auf den Weltgebetstag stärken wir unsere ökumenischen Beziehungen, helfen den Gemeinden in Not und organisieren die Gottesdienste. Wir haben Sachspenden gesammelt für die Opfer des Zyklons Idai, wir haben einerseits Kurse zur Herstellung wiederverwendbarer Damenbinden gegeben, aber auch zur Produktion von Perlenarbeiten mit behinderten Kindern, und jetzt laden wir alle in Simbabwe und darüber hinaus ein, mit uns zu feiern.

Unser Komitee trifft sich häufig, um zu beten und ein intensives Programm für März vorzubereiten. Am 6. März wird es in mehreren Kirchen Weltgebetstagsgottesdienste geben. Danach laden wir alle ein, zum zentralen Weltgebetstag am 26. März zu kommen und gemeinsam zu feiern. Er wird im City-Sports-Center in Harare von 9 bis 14 Uhr stattfinden.

An diesem Tag werden viele Organisationen teilnehmen, wie die Pfadfinderinnen, der Bibel-Lesebund und die Heilsarmee. Frauenchöre aus mehreren Kirchen werden gemeinsam einen großen Chor bilden, der die Lieder des Gottesdienstes singen wird. Auf einem Offenen Markt werden die besten Produkte simbabwischer Unternehmerinnen in den Bereichen Mode, Schmuck, Haushaltswaren, Keramik, Korbwaren, Vierteln, Holzschnitzereien und vieles mehr präsentiert.

Gott hat uns die Gunst erwiesen, dass die ganze Welt mit uns betet. Alle sind so fröhlich. Wir danken Euch, dass Ihr euch uns anschließt, wo immer Ihr auch seid. Wir können den Segen spüren, der auf uns zukommt.

Gemeinsam werden wir singen:
Steht auf! Nehmt eure Matte und geht!
Weg von der Sünde
Weg von der Ungerechtigkeit
Weg von der Gewalt
Weg vom Hass
Steht auf mit eurem Herzen voller Liebe
Lasst uns unsere Matte nehmen für den Frieden
In Christus sind wir unter uns versöhnt*

Das Weltgebetstag-Komitee in Simbabwe
*Wörter und Musik von Sylvia Marowa, WDP Simbabwe ©WDPIC

 

6. März 2020

„Landesgeschichte und Lebensgeschichten – 30 Jahre Deutsche Einheit aus Frauenperspektive“ im Martin-Luther-King-Haus, Schmiedeberg

Mittwoch, 25.03.2020, 09:30 Uhr
Martin-Luther-King-Haus Tagungs- und Freizeitenheim Familienferienstätte e.V. in Bad Schmiedeberg

Am 25. März sind Frauen des Kirchenbezirkes Freiberg zu einem gemeinsamen Rüsttag nach Schmiedeberg ins Martin-Luther-King-Haus eingeladen. Die Veranstaltung findet ab 9:30 bis 14:30 Uhr statt zum Thema: „Landesgeschichte und Lebensgeschichten – 30 Jahre Deutsche Einheit aus Frauenperspektive“.
Leitung: Astrid Withulz, Frauenarbeit der EVLKS
Pfarrerin Annette Kalettka als Kuratorin der Frauenarbeit des Kirchenbezirkes Freiberg.
Teilnehmerinnen-Beitrag: ca. 15€
www.kirchspiel-kreischa-seifersdorf.de/events/ruesttag-im-martin-luther-king-haus-schmiedeberg/

 

5. März 2020

Frauenmahl am 8. März 2020

Landesleiterin Kathrin Pflicke, Theologische Referentin Dr. Peggy Renger-Berka und Projektkoordinatorin Astrid Withulz erwarten 80 Teilnehmerinnen zum Essen, Reden und Reformieren. Dr. Judith Enders, Landesbischöfin a.D. Ilse Junkermann und Dr. Annalena Schmidt sind als Speakerinnen zu Gast.
Das Frauenmahl ist eine Kooperationsveranstaltung der Frauenarbeit der EVLKS, der Evangelischen Erwachsenenbildung der EVLKS, der Evangelischen Akademie und den Gleichstellungsbeauftragten der Evangelisch Lutherischen Landeskirche und der Stadt Dresden.

 

5. März 2020

"Friede den Hütten..." – Lateinamerika-Tag am 28. März 2020 in Leipzig

Frauen Lateinamerika

Für Samstag, 28. März 2020, lädt die Arbeitsstelle Eine Welt zum Lateinamerika-Tag ein. Anlässlich einer Delegationsreise anlässlich des 40.Jahrestages der Ermordung des Erzbischofs Romero (El Salvador) sind zwei Theologinnen zu Gast in Leipzig:
- Ailed Villalba, Theologin, Mitarbeiterin des Zentrums Martin Luther King Jr, Kuba,
- Nancy Cardoso, Theologin und Philosophin, soziale Aktivistin in der Landlosenbewegung Brasiliens und Mitglied der Kommission der Kirchen für das Landpastoral in Brasilien.
Gemeinsam mit den beiden Referentinnen geht es in Vortrag und Diskussion um den Beitrag von Religion und Kirchen in Lateinamerika für eine sozial-ökologische Transformation ihrer Gesellschaften.
Angesichts der sich in Lateinamerika zuspitzenden sozialen, menschenrechtlichen und Umweltkonflikte, fragiler Demokratien in Mittelamerika und organisierter Kriminalität und Gewalt sollen Alternativen, neue Wege, Projekte und Widerstand in Lateinamerika in den Blick genommen werden.
Samstag, 28.03.20, 13.30 Uhr - 18.00 Uhr
Frauenkultur e.V., Windscheidstraße 51, 04277 Leipzig

Referentinnen: Ailed Villalba, Nancy Cardoso
Anmeldung: Christine Müller, Arbeitsstelle Eine Welt,
www.arbeitsstelle-eine-welt.de, Christine.Mueller@evlks.de

 

4. März 2020

Ausstellung in der Kirchgemeinde Dresden Blasewitz zum Weltgebetstag – World Day of Prayer

"Informiert beten, betend handeln" – "Informed prayer, prayerful action"
vom 08.03. 2020 bis 15.05.2020

Heilig-Geist-Kirche, 01277 Dresden, Berggartenstraße 22a .

Weltgebetstag-Ausstellung

Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball.
Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen beim Weltgebetstag dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So entstand in den letzten 130 Jahren die größte Basisbewegung christlicher Frauen weltweit.
Die Ausstellung zeigt 35 Jahre Weltgebetstagsarbeit in der Kirchgemeinde Dresden Blasewitz
Vorgestellt werden unterschiedliche Gottesdienstformen, Projekte und Erinnerungsstücke. Beispielhaft wird so über die weltweite Bewegung informiert.
Geöffnet ist die Ausstellung immer sonntags zum Gottesdienst und nach Vereinbarung über Pfarramt Tel. 310 00 41, unter 0162 92 77 916 sowie über E-Mail pfarramt@kirchgemeinde-dresden-blasewitz.de.
Aktuelle Öffnungszeiten sind auch auf der Homepage www.kirchgemeinde-dresden-blasewitz.de zu erfahren.

 

3. März 2020

Theologischer Studientag der Frauenarbeit am 29. Februar 2020

Theologischer Studientag

Der Einladung zum Theologischen Studientag der Kirchlichen Frauenarbeit am 29. Februar 2020 waren mehr als 40 Frauen und Männer aus ganz Sachsen gefolgt. Konzipiert und gestaltet wurde der Tag von Pfarrerin Dorothee Fleischhack, ehemalige Theologische Beauftragte der Kirchlichen Frauenarbeit, und Li Hangartner, katholische Theologin aus Luzern. Hangartner hat viele Jahre Bildungsarbeit im Romero-Haus verantwortet. Seit ihrer Gründung 1988 engagiert sich die Ehefrau von Fulbert Steffensky in der FrauenKirche  Zentralschweiz, der Fachstelle Feministische Theologie in Luzern. 

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Nach einer Andacht zum Thema des Studientages „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte“ (Psalm 119) von Dorothee Fleischhack legte Li Hangartner ihre Perspektive auf die biblische Sprache und Tradition dar: Wenn wir heute biblische Texte lesen, gehen wir in den „zu großen Schuhen“ unserer Ahnen und Ur-Ahnen. Wir müssen uns mit Sprache und Bildern, Wörtern und Texten auseinandersetzen, die nicht (mehr) unsere sind, und eigene Interpretationen finden. Gottes Worte gibt es nicht als „Fertiggericht“, sondern jede Generation und jede religiöse Gemeinschaft interpretiert jeweils neu – und dies bezogen auf ihre je spezifischen Lebensfragen und ihre Lebenssituation. Deshalb gehört vor jede Bibellektüre in der Regel eine Analyse der Gegenwart, in welche die Bibel hineinsprechen soll. Denn Verstehen geschieht immer im Zusammenspiel dessen, was an Prägung, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Vorwissen vorhanden ist.

Anhand dreier Beispiele (u.a. aus Lateinamerika) machte sie dies deutlich: Alle drei Interpretationsgemeinschaften verstanden sich als Vertreter einer bestimmten sozialen Schicht bzw. in spezifischen gesellschaftlichen Rollen. Sie interpretierten die biblischen Texte aus einer aktuellen Situation vor der Folie befreiungstheologischer Auslegungstraditionen.

Im weiteren Verlauf des Vormittages entfaltete Li Hangartner, was poetische Sprache zu leisten vermag: Lyrik ist die Einladung, sich selbst zu begegnen. Auch religiöse Sprache ist poetische Sprache und bedarf der Auslegung – nicht der bloßen Rezitation, wie es in den Gottesdiensten oft passiert. An vier „großen“ theologischen Begriffen machte Hangartner deutlich, inwiefern poetische Sprache den Weg zu Bibel eröffnen kann. Mit Gedichten, v.a. von Kurt Marti und Hilde Domin, erschloss sie den Teilnehmenden des Studientages „Gnade“, „Auferstehung“, „Inkarnation“ und die „Trinitarische Formel“. Am Ende des Vormittags wurden schließlich ausgewählte Texte (Bibeltexte und Gedichte) zum Thema „Licht“ zu Gehör gebracht.

Nach der Mittagspause war Gelegenheit, zum Thema „Was spendet Trost?“ miteinander ins Gespräch zu kommen. In ihrer kurzen Hinführung zum Thema ermutigte Hangartner, sich die „alte Sprache“ unserer Ahnen und Ur-Ahnen zu „leihen“. Die Psalmen beispielsweise oder das Buch Hiob thematisieren Zweifel, Ängste, Wut und Schmerz in einer Weise, die wir schwer in eigene Worte zu fassen vermögen. Dabei trösten vielleicht nicht unbedingt die Worte selbst, sondern eher der Glaube daran, dass Trauer, Angst oder Einsamkeit existentiell zum Menschsein dazugehört.

Der Studientag ließ deutlich werden, auf welchen Schatz an poetischen Texten zurückgegriffen werden kann, um sich und andere zu ermutigen, aufzurichten und zu bestärken. Und es sind nicht nur die Worte, sondern ebenso Gesten, Zuwendung und Vertrauen, geteilte Erfahrungen und gemeinsame Zeit, die alltäglichen und außeralltäglichen Trost ermöglichen.

 

 

20. Februar / 3. März 2020

Rogate-Frauengottesdienst und -treffen
am Sonntag, den 17. Mai 2020

Rogate 2020

Am Sonntag Rogate laden Frauen an vielen Orten in Sachsen zu überregionalen Gottesdiensten ein. Das Thema des festlichen Gottesdienstes lautet "Lasst euer Licht leuchten" (Mt. 5, 16). Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stehen Verse aus der Bergpredigt Jesu im Matthäusevangelium.
Danach laden die gastgebenden Gemeinden Frauen aus den Regionen ein zu Kaffeetafel und Gespräch.
Die Übersicht der gastgebenden Gemeinden zum Rogate-Gottesdienst 2020 ist nun verfügbar. Sie können hier alles Nötige herunterladen:
- Materialheft | PDF
- Plakat | PDF
- Kopiervorlage Kärtchen | PDF
- Bastelanleitung Umschlag | PDF
- Textbaustein | rogate_textbaustein_2020.txt
- gastgebende Gemeinden

 

21. Februar 2020

Handarbeiten als Ausdruck weiblicher Kreativität

Handarbeiten
bluemorphos/pixabay

Alte Handarbeitstechniken werden heute verstärkt gepflegt – mit Freude am Herstellen und am fertigen Produkt.
Dieses Material für die Gruppenarbeit mit Frauen regt dazu an, sich mit der Kreativität als Teil weiblicher Identität zu beschäftigen.
Download | PDF

 

17. Februar 2020

Jugendfreizeit in Burgund/Frankreich 17.8. – 26.08.2020

Burgund

Im Sommer ist eine Fahrt zu einem alten französischen Landsitz in Burgund geplant. Ziel ist die reizvolle Landschaft der französischen Weinberge, der Burgen und Klöster. U.a. gibt es Tagestouren nach Beaune, Cluny, Vezelay und Dijon. Burgund ist kulturhistorisch sehr interessant, da dort die Wiege der Klosterbewegung steht.
Weitere Infos und Anmeldung bis zum 1.4.2020

 

14. Februar 2020

Segensfeier NEUES LEBEN BERÜHRT

Aufgrund der aktuellen Situation kann die Segensfeier am 15. März nicht stattfinden. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Schwangerschaft

Schwangerschaft – eine Zeit voller Erwartungsfreude, guter Hoffnung, Lebenslust. Zugleich auch eine Zeit voller Veränderung, unerwarteter Sorgen, neuer Fragen. Eine Zeit, in der werdende Mütter und Väter Höhen und Tiefen des Lebens durchleben können.
Die Segensfeier ist eine Einladung an alle, die sich und ihrem ungeborenen Kind für diese Zeit Stärkung, Schutz und Segen wünschen.
Herzlich willkommen – unabhängig von Konfession oder Religion. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Sonntag, 15. März 2020 , 15 Uhr
Frauenkirche Dresden, Unterkirche Eingang F

Aufgrund der aktuellen Situation kann die Segensfeier am 15. März nicht stattfinden. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Segensfeier wird ausgerichtet von folgenden ökumenischen Partnern:
Familienpastoral des Bischöflichen Ordinariats, Bistum Dresden-Meißen
Frauenarbeit der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
Männerarbeit der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
Schwangeren- u. Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle donum vitae dresden e. V.
Schwangerschaftsberatung Caritasverband für Dresden e. V.
Schwangerschaftsberatung KALEB Dresden e. V.
Stiftung Frauenkirche Dresden
Veranstaltungswebseite: https://www.frauenkirche-dresden.de/

 

5. Februar 2020

Dr. Peggy Renger-Berka – die Theologische Referentin der Frauenarbeit stellt sich vor

Dr. Peggy Renger-Berka

Seit dem 1. Januar 2020 habe ich die Stelle als Theologische Referentin bei der Kirchlichen Frauenarbeit inne. Damit bin ich Nachfolgerin von Dorothee Fleischhack, die bis Ende März 2019 als Theologische Beauftragte im Team der Frauenarbeit wirkte.
So ganz neu bin ich nicht in der Frauenarbeit. Zwischen Juli 2014 und März 2016 war ich bereits als Referentin zuständig für die beiden Kirchenbezirke Dresden. 2018 übernahm ich die Stelle als Referentin im Projekt „Frauen haben die Wahl. 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“.

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Nun steht eine neue Aufgabe bei der Frauenarbeit an: Theologische Referentin. Was ich dafür mitbringe – außer meinen Berufserfahrungen seit 2014? Absolviert habe ich ein Magisterstudium der Erziehungswissenschaften, Evangelischen Theologie und Germanistik. Nach dem Studium hatte die Chance, 10 Jahre lang in der Forschung zu arbeiten und zu lernen, wie sich Theologie ins Konzert anderer Wissenschaften einbringen kann. In dieser Zeit habe ich auch eine Doktorarbeit im Fach Kirchengeschichte geschrieben. Seit April 2016 bin ich bei der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen (EEB) Referentin für politische, religiöse und ethische Bildung. Auch die EEB Sachsen hat ihre Dienststelle in der Tauscherstraße 44, sodass sich fast von selbst viel Austausch und Kooperationen mit der Frauenarbeit ergeben haben. Die Themen und Anliegen der Frauenarbeit waren und sind mir deshalb sehr nahe. Und ich freue mich sehr, zu meiner 50%-Anstellung bei der EEB nun noch mit 25% für die Frauenarbeit wirken zu können.

Konkrete Aufgaben sind Bildungsarbeit und Vernetzung. Zu ersterer gehört der jährliche Theologische Studientag mit dem Schwerpunkt geschlechtergerechter Theologie, außerdem der etablierte Frauengottesdienst am Sonntag Rogate sowie die Andachten in der Unterkirche der Frauenkirche Dresden immer an einem „5. Donnerstag“. Beim Schwerpunkt Vernetzung geht es um die Pflege der regionalen und überregionalen Frauennetzwerke. Außerdem sollen die Kontakte zu Ansprechpartnerinnen in den Kirchenbezirken (Kuratorinnen) gestärkt werden. Wichtig ist mir auch, für jüngere Frauen interessante Angebote zu machen und Beteiligungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Ich freue mich auf Begegnungen mit Ihnen und euch.

 

 

3. Februar 2020

Müttergenesungswerk feiert 70. Jubiläum

Elly Heuss-Knapp

Am 31.1.1950 gründete Elly Heuss-Knapp, Frau des ersten Bundespräsidenten, das Müttergenesungswerk.
Elke Büdenbender, heutige Schirmherrin des Müttergenesungswerks setzt mit Überzeugung die Arbeit der Gründerin fort. „Das Müttergenesungswerk ist einzigartig in der Welt. Wenn es das Müttergenesungswerk nicht schon seit 70 Jahren gäbe, man müsste es erfinden."
Kuren zur Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter gibt es nur in Deutschland – ein Verdienst der jahrzehntelangen fachlichen und politischen Arbeit des Müttergenesungswerks.
Der Anspruch auf eine gesundheitliche Maßnahme ist in Deutschland politisch im Jahr 1989 im Sozialgesetzbuch (SGB V.) verankert worden. Seit 2002 gibt es eine Vollfinanzierung.
Das Müttergenesungswerk ist die einzige Organisation, die politische Arbeit für Kurmaßnahmen für Mütter, Väter und pflegende Angehörige macht. Sie ruht sich dabei nicht auf Erreichtem aus, sondern sichert Zugangswege, setzt innovative Qualitätsstandards für Kliniken, erreicht gesetzliche Verbesserungen und informiert Ärzt*innen sowie Betroffene.
Neuster Meilenstein: Seit 2018 gibt es erstmalig bundeseinheitliche Attest-Formulare für Kuren. (Auszug aus der Pressemitteilung)
In Sachsen bieten die Beratungsstellen des Diakonischen Werkes Kurberatungen an. An 41 Standorten wurden 2019 über 2000 Mütter, Väter und Pflegende Angehörige beraten.

 

22. Januar 2020

Woche der Brüderlichkeit 2020 in Dresden

Woche der Brüderlichkeit

Die Woche der Brüderlichkeit wird jährlich im März begangen; organisiert wird sie vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
Die zentrale Eröffnung mit der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille findet in diesem Jahr in Dresden statt, Preisträgerin wird Frau Dr. Angela Merkel sein.
Unter dem Motto „Tu deinen Mund auf für die Anderen“ finden im gesamten Jahr 2020 Veranstaltungen statt, die auch auf der zugehörigen Website einsehbar sind:
www.wdb-dresden.de/events/kategorie/veranstaltungsuebersicht/

Die Broschüre ist hier einsehbar:
www.wdb-dresden.de/site/wp-content/uploads/WDB-2020_web.pdf

Auch die Kirchliche Frauenarbeit tritt veranstaltend auf:
Am 4. Mai 2020 gestaltet das Zentrum für Bildung und Begegnung einen offenen Abend für Menschen, welche die Feier des Schabbat kennenlernen wollen:
www.wdb-dresden.de/event/shalom-die-feier-des-schabbat-kennenlernen/

 

5. November 2019

leicht & SINN Ausgabe 2-2019 #unglaublich – das Heft zur Jahreslosung 2020

leicht&SINN

Alles ist möglich für die, die vertrauen? Unglaublich! Aber von bestimmten Dämonen können wir nur durch Beten befreit werden. Nicht zu glauben? Und wenn es auch #unglaublich ist: Ich vertraue, hilf meinem Mangel an Vertrauen.
All die Widersprüchlichkeiten und Fragezeichen rund ums Heilenwollen und Heilwerden, ums Vertrauen und Bangen und Beten kann die leicht&SINN zur Jahreslosung 2020 nicht auflösen. Aber manche aufzeigen. Eigenes Nachdenken inspirieren. Gemeinsames Durchdenken und Durchbeten in Gemeindegruppen anregen.
Bestellung und Versand für Abonnentinnen:
https://www.ahzw-online.de/index.php


25. Oktober 2019

Unterschriftenaktion des Deutschen Weltgebetstagskomitees zur Unterstützung der Menschen in Simbabwe

Der Weltgebetstag 2020 aus Simbabwe steht unter dem Thema. „Steh auf und geh“. Simbabwe ist ein hochverschuldetes Land.
Mit der Unterschriftenaktion setzt sich das Deutsche Weltgebetstagskomiteee für die Entschuldung Simbabwes ein. Die Bundesregierung soll aufgefordert werden, Simbabwe einen Teil seiner Schulden zu erlassen. Dadurch soll mehr Geld für die medizinische Versorgung zur Verfügung stehen.
Informationen finden Sie hier!
Die Pressemitteilung dazu finden Sie auch unter: https://weltgebetstag.de/aktionen/

 

Frühere Meldungen im Archiv 2019

 

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