• Frauenmahl-2018 Auch nach der Reformationsdekade wird die Reihe der Frauenmahle fortgesetzt
  • Frauenmahl-Dresden-2018Frauenmahl am 9. März in Dresden
  • FahnenaktionFahnenaktion von TERRE DES FEMMES zum Internationalen Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen" 2017 in der Tauscherstraße 44
  • FrauenFestMahl zum FrauenFestTag am 12.08.17 in Wittenberg
  • Deutsch-Polnisch-Tschechisches Partnerschaftstreffen, 26.4.-30.4.17, Foto: Peggy Rühle
  • MaterialsammlungFrauen der Reformation. Materialsammlung für die Arbeit mit Gruppen

Aktuelle Meldungen

16. November 2018

Fahnenaktion und Andacht der Kirchlichen Frauenarbeit zum Internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“

Terre des femmes
TERRE DES FEMMES
Menschenrechte für
die Frau e.V.

Die Kirchliche Frauenarbeit und die Gleichstellungsbeauftragte der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens sagen auch in diesem Jahr „NEIN zu Gewalt an Frauen!" Gemeinsam setzen sie sich für ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen weltweit ein. Denn uns ist aufgetragen „unseren Mund aufzutun für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind“ (Sprüche 31,8).
Gewalt gegen Frauen und Mädchen darf nicht toleriert oder tabuisiert werden. Die Kirche trägt Verantwortung, Gewalt und Machtungleichgewichten in den Gesellschaften entgegenzutreten. Betroffene Frauen und Mädchen benötigen Schutz und Hilfe, um die Folgen zu bewältigen. Ein Unterstützungssystem muss vorhanden und erreichbar sein.
Wir laden am 22. November 2018 ein zu:
Fahnenaktion „Frei leben – ohne Gewalt“
Zeit: 12:30 Uhr, Ort: Tauscherstraße 44, 01277 Dresden
Ökumenisches Abendgebet
Zeit: 18:00 Uhr, Ort: Frauenkirche Dresden Unterkirche, Eingang F Neumarkt, 01067 Dresden

Diese Veranstaltungen sind Teil der SÄCHSISCHEN FRAUENWOCHE „Gewalt beginnt nicht mit Schlägen“ vom 16.-26. November 2018

 

16. November 2018

Impressionen aus Slowenien - Weltgebetstagsland 2019

Zur Vorbereitung des Weltgebetstages 2019 konnte unsere Referentin Heidrun Pilz an einer Internationalen Werkstatt in Slowenien teilnehmen. Mit Fotos von ihrem Aufenthalt in Slowenien stellt sie uns das Land mit seiner schönen Natur und interessanten Geschichte vor.
Fotos

 

14. November 2018

Perlenschatz nimmt Betrieb auf in Zufluchtsstätte "Anker"
Wohngemeinschaft für bedrohte Muslima

Perlenschatz

Solms (ba). - Die bundesweit tätige pädagogisch-therapeutische Einrichtung Perlenschatz zum Schutz von muslimischen Frauen, die vor häuslicher Gewalt, drohender Zwangsheirat oder „Ehrenmord“ fliehen, nimmt ihre Arbeit in der ersten eigenen Zufluchtsstätte auf.

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Die hat der gemeinnützige Verein im Wert von einer knappen Million als Spende erhalten und damit die „Stiftung zur Förderung von Perlenschatz e. V.“, kurz "Perlenschatz Stiftung", gegründet. Sitz von Verein und Stiftung ist Solms. Bevor die Organisation ein eigenes Haus hatte, wurden die Frauen in privaten Schutzräumen oder bei Kooperationspartnern untergebracht. Der Standort des Hauses mit elf Schutzzimmern bleibt aus Sicherheitsgründen anonym. Während mehr als ein Drittel aller Frauen in Deutschland zwischen 15 und 74 Jahren Gewalt erleben, sind laut Weltgesundheitsorganisation Frauen aus dem Nahen Osten und Asien besonders davon betroffen. Schon vor der großen Flüchtlingsbewegung hatten durchschnittlich 50 Prozent der Frauen in deutschen Frauenhäusern Migrationshintergrund. Auch verschiedene Studien der Bundesregierung aus den Jahren 2004 bis 2011 ergaben bereits deutliche Hinweise darauf, dass für Frauen mit Migrationshintergrund ein signifikant höheres Gewaltrisiko besteht und ebenso, dass sie eine intensivere Betreuung brauchen. Geld für entsprechende Maßnahmen wurde bisher nicht bereitgestellt, aber Perlenschatz wird dem gerecht: Die Frauen und Kinder werden bei ihrer Kultur abgeholt. Die Zufluchtsstätte „Anker“ wird als Wohn- und Lebensgemeinschaft mit Hauseltern geführt und Sozialpädagogen und Erzieher mit interkulturellen Kenntnissen begleiten sie in ein selbstbestimmtes Leben – bis zur bestmöglichen Integration in Deutschland. Traumatherapie und Patenfamilien ergänzen das Angebot. Der „Anker“ ist deshalb auch ein geeigneter Ort für minderjährige Mädchen, die vor einer Zwangsehe im Herkunftsland der Eltern oder in Deutschland flüchten. Jugendämter können das Angebot von Perlenschatz durch Einzelfallvereinbarungen nutzen.

Großer Schutzbedarf
Laut Dachverband der autonomen Frauenhäuser fehlen in Deutschland 4.300 Plätze für Frauen und Kinder. Bisher trägt sich die Arbeit von Perlenschatz e. V. aus Spenden, da die Landesmittel für Frauenhäuser in der Regel kommunalisiert sind und sich Kommunen deshalb nicht in der Pflicht sehen, Häuser mit bundesweitem Ansatz zu unterstützen - trotz erheblicher Aufstockung der kommunalen Mittel für Flüchtlinge. Durch Personal, Betriebs- und Instandhaltungskosten sowie Öffentlichkeitsarbeit haben Verein und Stiftung einen Jahresbedarf von 400.000 Euro. Das Bundesfamilienministerium schreibt, jeder Mensch habe das Recht auf ein Leben frei von Gewalt. Deutschland hat sich mit seiner Beitrittsurkunde am 12. Oktober 2017 bekannt zu dem "Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt". Damit war der Ratifikationsprozess dieser so genannten Istanbul-Konvention abgeschlossen und ist Anfang Februar 2018 rechtlich bindend in Kraft getreten. So bleibt zu hoffen, dass sich diese Situation ändert und Mittel zur Verfügung gestellt werden für Organisationen wie Perlenschatz, die den staatlichen Schutzauftrag unterstützen.

Ergänzung zu anderen Frauenhäusern
Die Struktur normaler Frauenhäuser verlangt eine Selbständigkeit, die viele Flüchtlingsfrauen und Migrantinnen aus streng patriarchalischen Familienstrukturen noch nicht haben und ist eher auf die deutsche schuldorientierte Kultur ausgerichtet als auf die schamorientierte Kultur muslimischer Frauen. Perlenschatz möchte mit seinem Angebot diese wichtige Bedarfslücke schließen und sieht sich deshalb nicht als Konkurrenz regulärer Häuser, sondern als Ergänzung. Zur Zielgruppe gehören neben Muslima auch Frauen, die Todesdrohungen erhalten, weil sie ihren Glauben gewechselt haben, Frauen, die aus polygamen Ehen flüchten sowie alle Flüchtlingsfrauen und Schutzsuchende mit Migrationshintergrund.

Perlenschatz Botschafterin und Islamwissenschaftlerin Professor Christine Schirrmacher aus Bonn, die sich für Menschenrechte stark macht, bestätigte bei der Einweihung in ihrem Grußwort die große Notwendigkeit der Einrichtung ebenso wie Yassir Eric, ursprünglich aus dem Nordsudan, Gründungsmitglied von Perlenschatz und Leiter des Europäischen Instituts für Migration, Integration und Islamthemen (EIMI). Der Ex-Muslim Eric grüßte die Unterstützer von Perlenschatz per Video: „Von Anfang an habe ich viel dafür gebetet und die Arbeit unterstützt, weil ich weiß, was es bedeutet, wenn Frauen benachteiligt werden. Ich komme selber aus einer Kultur, wo mir beigebracht wurde, dass Frauen Mängel in Vernunft und Glauben haben; wo eine Frau nie wie ein Mann sein kann und viele Frauen bewusst unterdrückt werden und ihre Seele kaputt gemacht wird. Und deshalb freue ich mich, dass Perlenschatz ein Zuhause anbieten kann für benachteiligte Frauen, deren Würde gebrochen wurde. Dass sie jetzt einen Platz haben, wo sie sich entfalten können und ihre Würde wiederentdecken, ihr Charakter sich entfalten kann und sie ihre Kinder in Freiheit erziehen können. Das finde ich eine sehr, sehr tolle Sache. Ich ermutige jeden Mensch, diese Arbeit zu unterstützen und hoffe, dass dieses Haus ein Ankerhaus wird für viele, viele Frauen, die benachteiligt, die unterdrückt sind und dort ein Zuhause haben können.“

Zum Vorstand von Verein und Stiftung gehören neben der Vorsitzenden und Initiatorin von Perlenschatz Anette Bauscher (Solms), Stellvertreter Dirk Poppendieker (Wetzlar) sowie das Ehepaar Eckart und Edeltraud zur Nieden (Braunfels).

Spendenkonto Perlenschatz Stiftung: KD-Bank Dortmund, IBAN DE66 3506 0190 1030 0710 14, BIC GENODED1DKD. Kontakt: www.perlenschatz.info, E-Mail info@perlenschatz.info oder Telefon 06442 9543994.

Flyer

 

14. November 2018

100 Jahre Frauenwahlrecht

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 12.11.2018 
Frauenministerin Giffey: „… aber der Kampf um mehr Frauenrechte geht weiter!“ Heute fand der feierliche Festakt mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Bundesministerin Dr. Franziska Giffey zum hundertjährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts im Deutschen Historischen Museum in Berlin statt.

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Bundesfrauenministerin Giffey erinnerte an den langen Weg, den sich Frauen um die Gleichberechtigung der Geschlechter erkämpfen mussten: „Frauen können alles. Das ist Fakt und Forderung zugleich. Und wenn Frauen – und auch einige Männer, etwas so Bahnbrechendes wie das Frauenwahlrecht erreicht haben, ist es wichtig, daran zu erinnern“, so Giffey.

Trotz der Freude über die Errungenschaften macht Bundesfrauenministerin Dr. Giffey auf die auch heute noch verbleibenden Aufgaben aufmerksam: „Heute geht es um gleichen Lohn für gleiche Arbeit, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um die Aufwertung der sozialen Berufe und um den Schutz vor Gewalt. Es ist wichtig, dass Frauen wählen gehen. Genauso wichtig ist, dass sie für politische Ämter kandidieren und gewählt werden. Dann bewegt sich nämlich mehr für Frauen. Gleiche Chancen für Frauen und Männer sind gut für die Demokratie.“

Derzeit sind Frauen in keinem Parlament in Deutschland gleichberechtigt vertreten. Im Bundestag ist der Frauenanteil nach der letzten Wahl um 6 Prozentpunkte auf 31 Prozent gesunken und hat damit den Stand von vor 20 Jahren. Die Ministerin betont weiter: „Gleiche Teilhabe von Frauen und Männern ist noch immer keine Selbstverständlichkeit, sondern muss immer wieder neu erkämpft werden.“

Am 12. November 1918 wurde die rechtliche Grundlage für das Frauenwahlrecht geschaffen. Im Aufruf des Rates der Volksbeauftragten an das deutsche Volk heißt es: „Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen".

Der 12. November 1918 gilt somit als die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts und der Beginn der parlamentarischen Demokratie. Beim feierlichen Festakt einhundert Jahre danach würdigten die Bundeskanzlerin und Bundesministerin Giffey im Deutschen Historischen Museum mit rund 350 Gästen diejenigen, die für Gleichberechtigung der Geschlechter, das Wahlrecht für Frauen und einen positiven Wandel gekämpft haben.

Ministerin Giffey: „Seit 100 Jahren können Frauen wählen und gewählt werden. Wir können stolz darauf sein, auch auf das, was sich Frauen seitdem erkämpft haben. Und auch heute ist es wichtig zu fragen: Wofür streitest Du? Jede und jeder einzelne kann sich einsetzen für eine bessere Gesellschaft mit gleichen Rechten. Deshalb haben wir dazu eine deutschlandweite Kampagne gestartet.“

Im Januar 1919 fand erstmalig die Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung unter Beteiligung von Frauen als Wählerinnen und Gewählten statt. Es kandidierten 300 Frauen, wovon 37 weibliche Abgeordnete ins Parlament einzogen. Die Wahlbeteiligung der Frauen lag bei 80 Prozent.

Kampagne zu 100 Jahre Frauenwahlrecht
Der Festakt am 12. November ist Höhepunkt der Jubiläumskampagne des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF Berlin) zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“.  Das Kampagnenmotto lautet: „Streiten für gleiche Rechte – Wofür streitest Du?“ Über 1.800 Plakate hängen an über 400 Orten.

Die Kampagne wird von über 100 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und  Gesellschaft unterstützt. Neben umfassenden Hintergrundinformationen gibt es regelmäßige Essays zu Sonderthemen sowie eine Aktionslandkarte für einen Überblick über zahlreiche Veranstaltungen im Bundesgebiet auf der Webseite.

Alle Informationen rund um das Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht sowie die Jubiläumskampagne finden Sie unter:
https://www.100-jahre-frauenwahlrecht.de/startseite.html

 

9. November 2018

Die Zeit des Schweigens ist vorbei

Evangelische Frauen fordern umfassende Unterstützung für Opfer sexualisierter Gewalt im kirchlichen Bereich
Pressemitteilung der Evangelische Frauen in Deutschland e.V. vom 9. 11. 2018
Im Rahmen ihrer jährlichen Mitgliederversammlung beschlossen die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. eine Erklärung zum Umgang mit sexuellem Missbrauch im kirchlichen Bereich. Sie kritisieren vor allem die fehlende Aufmerksamkeit vieler Landeskirchen für diese lange ignorierte Gewaltform.
"In Bezug auf Prävention sind die meisten Landeskirchen auf einem guten Weg", so die EFiD-Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth. "Doch in der Begleitung der Betroffenen, die an erster Stelle stehen muss, und der Aufarbeitung des Geschehenen sind viele Landeskirchen unzureichend engagiert. Wir fordern eine zentrale unabhängige Anlauf- und Beschwerdestelle, die angemessen ausgestattet sein muss." Zudem fehle eine selbstkritische Reflexion der strukturellen Bedingungen, die Missbrauch ermöglichten.
"Wir können nicht länger zur theologischen Dimension sexualisierter Gewalt im kirchlichen Raum schweigen", betont Angelika Weigt Blätgen, stellvertretende Vorsitzende der EFiD. "Welche Auswirkungen hat sexueller Missbrauch auf die Kirche als Leib Christi?"
Zur selbstkritischen Reflexion gehöre auch eine ernsthafte ekklesiologische Auseinandersetzung.
Pressemitteilung
Hannover, 9. November 2018

 

9. November 2018

Hauptsache gesund?! - Eltern stärken - Kinder fördern

Straßensammlung
Foto: Steffen Giersch

Herbstsammlung der Diakonie Sachsen vom 16. bis 25. November 2018
Das von Generation zu Generation übermittelte Wissen über Erziehungsfragen reicht in unserer sich immer schneller wandelnden Gesellschaft nicht mehr aus. Familien sind oft überfordert und stoßen an ihre Grenzen.
Durch die Angebote von Kirchenbezirkssozialarbeit, Familienzentren und interdisziplinären Beratungsstellen der Diakonie Sachsen erhalten Familien Unterstützung und Begleitung. Die Bildungs- und Beratungsangebote stärken Familien, gewonnene und wiederentdeckte Fähigkeiten und Gesundheitserfolge in den Familienalltag einzubringen und langfristig zu leben. Die Themen reichen von Bewegung und Ernährung, Medienverhalten, Zahngesundheit über Zeitmanagement und Beziehungsgestaltung bis hin zu Angeboten der Kur-Nachsorge.
Wie z.B. die „Wohlfühlabende“ der Stadtmission Chemnitz, wo eine alleinerziehende Mutter nach der Mutter-Kind-Kurmaßnahme einen Ort zum Krafttanken gefunden hat, an dem sie weiterhin Stärkung für die Herausforderungen ihres Alltags erfährt. Die Kosten für diese wichtigen Angebote werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Deshalb sind die diakonischen Einrichtungen auf diese finanzielle Unterstützung angewiesen.
www.diakonie-sachsen.de/strassensammlung_faltblatt_de.pdf

 

9. November 2018

Stellenausschreibung

Projektkoordinatorin für das Projekt „Gendersenible Gesundheitsförderung“ (75% = 30 h/Wo.)
Wir suchen eine Projektkoordinatorin für das Gleichstellungsprojekt „Gendersenible Gesundheitsförderung“.
Das Projekt beginnt vorbehaltlich der Förderung durch das Sächsische Staatsministerium für Gleichstellung und Integration am 1. Januar 2019. Die Stelle ist vorerst befristet bis 31. Dezember 2019. Die Vergütung richtet sich nach der Kirchlichen Dienstvertragsordnung (KDVO, EG 9).
Weitere Informationen

 

6. November 2018

Stellenausschreibung

Projektkoordinatorin für das Projekt „30 Jahre Deutsche Einheit – Frauenwirken im Gestaltungsprozess des vereinten Deutschland sichtbar machen“ (75% = 30 h/Wo.)
Wir suchen eine Projektkoordinatorin für das Gleichstellungsprojekt „30 Jahre Deutsche Einheit – Frauenwirken im Gestaltungsprozess des vereinten Deutschland sichtbar machen“.
Das Projekt beginnt vorbehaltlich der Förderung durch das Sächsische Staatsministerium für Gleichstellung und Integration am 1. Januar 2019. Die Stelle ist vorerst befristet bis 31. Dezember 2019. Die Vergütung richtet sich nach der Kirchlichen Dienstvertragsordnung (KDVO, EG 9).
Weitere Informationen

 

6. November 2018

Begegnungsreise mit lettischen Theologinnen in Riga vom 29. September bis 3. Oktober 2018

Begegnungsreise mit lettischen Theologinnen in Riga vom 29. September bis 3. Oktober 2018    Konferenz    Kalender für 2019 mit Porträts lettischer Theologinnen


In der Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands (ELKL) werden seit der Bischofswahl von 1993 keine Frauen mehr ordiniert. Diese Praxis wurde auf der Synode 2016 mit knapper Mehrheit in der Verfassung festgelegt. Frauen sind auf den Kanzeln und am Altar der ELKL nicht erwünscht. - Und doch sind sie da.
Bericht von Pfrn. Annette Kalettka und Pfrn. Christine Stradtner

 

6. November 2018

Neues Online-Archiv informiert über Frauenbewegung in Deutschland

03.09.2018 Pressemitteilung des Bundesministeriums für FSFJ:
Seit 13.9.18 ist das Digitale Deutsche Frauenarchiv online. Erstmals macht es zahlreiche Exponate zur deutschen Frauenbewegung online zugänglich. www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de
Weitere Infos

 

2. November 2018

Veranstaltungstermine 2019 online

Ab sofort können Sie sich auf unserer Website auch über die Veranstaltungen des kommenden Jahres informieren und für Ihre Wunschveranstaltung anmelden.
Auf Anforderung senden wir gern unseren gedruckten "Jahresplan 2019" zu.
Veranstaltungen 2019

 

1. November 2018

"Mach mal Pause, Mama!"

Diakonie Leipziger Land
© Diakonie Leipziger
Land

Die Beratungsarbeit der Beratungsstellen des Diakonischen Werkes trägt dazu bei, das Bewusstsein für die eigene Gesundheit von Müttern zu stärken. Die Beratung ist eine wichtige Grundlage vor der Beantragung einer medizinischen Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme nach §§24/41 und trägt durch eine realistische Erwartungs- und Zielklärung wesentlich zum Gelingen einer Maßnahme bei.
Anlässlich der "Woche der Müttergesundheit" des Müttergenesungswerkes stellten die Mitarbeiter*innen der Diakonie Leipziger Land in Grimma mit einem Pausen- und Infostand ihre Arbeit vor.
Pressemitteilung der Diakonie Leipziger Land vom 4.10.2018

 

30. Oktober 2018

Ausstellung mit Führungen zu Slowenien – Weltgebetstagland 2019 – auf dem Himmelsfels, Spangenberg

Weltgebetstag 2019

Dieser Vorhang mit dem Drachen – Wahrzeichen von Sloweniens Hauptstadt Ljubljana – hängt in der Ausstellung des Weltgebetstags auf dem Himmelsfels in Spangenberg. Ab sofort ist es möglich, sich mit einer Gruppe anzumelden, um die Ausstellung zum Land mit vielen Infos zum Weltgebetstag 2019 zu besuchen.
Anmeldungen sind ab sofort möglich unter info@himmelsfels.de
www.himmelsfels.de/programm/weltgebetstag/

 

Themenwochen zum WGT in den Sozialen Medien

Außerdem möchte ich Sie heute auf unsere Themenwochen zum Weltgebetstag in den Social Media aufmerksam machen. Bitte erzählen Sie davon den jüngeren Frauen und nutzen Sie selbst diese Filme, Kurzinfos und Bildreihen für Ihre Vorbereitung bzw. Ihre Gottesdienste. Wenn Sie selbst auf Facebook sind oder einen Verteiler per Email haben – bitte teilen Sie die Information! Wenn Sie einen Gemeindebrief haben, freue ich mich, wenn es einen Hinweis darauf gibt. Es wird höchste Zeit, sonst gibt es den Weltgebetstag irgendwann nicht mehr – und das wäre ein schwerer Verlust! Warum? Schauen Sie rein!!
https://www.facebook.com/weltgebetstag/
https://twitter.com/weltgebetstagD

 

27. Oktober 2018

Christentum als Erfinder des Single-Seins
Expert*innen-Hearing diskutiert kontrovers

Pressemitteilung Evangelisches Zentrum Frauen und Männer gGmbH
Single-Sein in Theologie, Kirche und Gesellschaft war Inhalt eines Hearings, zum dem das Evangelische Zentrum Frauen und Männer Experten und Expertinnen aus Theologie, Kirche und Soziologie eingeladen hatte.

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"Singles sind keine homogene Gruppe, sondern Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebensentwürfen", stellte Irmgard Schwaetzer, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, fest. "Für mich stellt sich die Frage: Wo schließen wir als Kirche Singles aus? Und wie können wir das ändern?" Die evangelische Kirche müsse besser darin werden, Menschen so wahrzunehmen, wie sie heute leben. "Wenn uns das nicht gelingt, werden wir die Menschen in ihren ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten mit der christlichen Botschaft nicht erreichen können", so die Präses.

Die christliche Kirche stelle den Einzelnen vor Gott, erläuterte Thies Gundlach, Vizepräsident des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland. "Das Christentum ist seit allerfrühesten Tagen der Erfinder des Single-Seins." Diese Tendenz zur Individualisierung habe auch Schattenseiten wie Einsamkeit und Isolation. "Davon ist auch unsere Kirche nicht frei, das Gemeinschaftsverständnis ist in der evangelischen Kirche schwach ausgeprägt." Kirche marginalisiere das Single-Dasein nicht, widersprach Gundlach dem Evangelischen Zentrum Frauen und Männern. Kirche sei vielmehr offen für diejenigen, die allein leben. "U-Bahn und Gottesdienst - wo sonst können Singles problemloser auftreten als hier?", so der Theologe. Sein Ansatz wurde im Plenum kontrovers diskutiert.

Landessuperintendent Detlef Klahr begrüßte, dass die evangelische Kirche die Lebensform Singles in den Blick nehmen will. "Es könnte sich lohnen, die biblischen Texte daraufhin auch noch einmal genauer anzusehen", so der leitende Theologe. Sie relativierten den Blick auf die Frage nach der Lebensform, nicht aber den Blick auf die Frage, wie wir in unserem Leben mit Gott und unseren Nächsten in Beziehung stehen. "Gottes- und Nächstenliebe sind keine Frage der Ehe oder des Alleinlebens, sondern des Glaubens."

Die evangelische Kirche habe ein Problem damit, Singlesein als theologisch legitime Lebensform zu qualifizieren. "Wenn unsere Kirche immer und immer wieder die Ehe als evangelisches Leitbild hervorhebt, muss Singlesein als defizitär erscheinen. Ich sehe hier einen großen Bedarf an theologischer Reflexion", erläuterte Eske Wollrad, Geschäftsführerin des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer. Dazu gehöre auch die Auseinandersetzung mit der Paarbeziehung als Norm. "Oftmals werden einzelne Bibelstellen herangezogen, um die Paarbeziehung als göttliches Gebot zu belegen. Hier ist ein kritischer Blick gefragt", wünscht die promovierte Theologin.

Auf dem Weg zu einer Single-freundlichen Kirche gäbe es noch viel tun, sagte Martin Rosowski, Geschäftsführer des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer. Es gäbe aber sehr wohl Ansätze, in Kirche auch Heimat jenseits familienorientierter Gemeindearbeit zu bieten, dazu gehörten auch die geschlechtsspezifischen Angebote für Frauen und Männer. "Singles haben ein Geschlecht", stellte Rosowski fest. "Ein geschlechterdifferenzierter Blick ist daher ein wichtiger Baustein für eine Single-freundliche Kirche."
Hannover, 14. September 2018

 
 

16. Oktober 2018

Rezepte für den Weltgebetstag 2019

Weltgebetstag 2019

2019 lautet das Thema des Weltgebetstages "Kommt, alles ist bereit!"
Die Rezepte stammen immer aus dem jeweiligen Weltgebetstagsland: 2019 ist das Slowenien.
Rezepte vom Weltgebetstag 2019 Slowenien | Pdf 390 KB

 

10. Oktober 2018

Siebzig Jahre für das Wahlrecht der Frauen - Bildungsfahrt nach Frankfurt/Main 27.-29.11.18

Ampel
Foto: pexels.com

Wir wollen in Frankfurt/Main die Sonderausstellung des Deutschen Historischen Museums zur 100-jährigen Geschichte des Frauenwahlrechts sowie die Paulskirche besuchen. Außerdem werden wir im Evangelischen Frauenbegegnungszentrum zu Gast sein und dort die Frauenarbeit in Frankfurt kennenlernen. Schließlich besteht die Möglichkeit, mit Dr. Ursula Schoen ins Gespräch zu kommen über Frauen in kirchlichen Leitungspositionen.
Details siehe hier

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten d. Sächs. Landtags beschl. Haushaltes.

 

5. Oktober 2018

"100 Jahre Wahlrecht für Frauen" - Regionale Frauentreffen


Urheber:
Karl Maria Stadler
(geb. 1888), Quelle:
Wikimedia Commons

Was für uns heute selbstverständlich ist, musste vor 100 Jahren mühsam erstritten werden: Frauen können wählen und in politische Ämter gewählt werden.
Zu zwei Regionalen Frauentreffen (in Zittau und Lohmen) besteht die Möglichkeit, sich auf die Spuren von Frauen wie Clara Zetkin oder Luise Otte Peters zu begeben, die sich kreativ und mutig für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Wahlrecht eingesetzt haben. "Frauen, werbt und wählt, jede Stimme zählt! Jede Stimme wiegt, Frauenwille siegt!" (Elly Heuss-Knapp)
Regionales Frauentreffen in Zittau, 7. November 2018
https://www.frauenarbeit-sachsen.de/veranst/veranst_18.php?id=127
Regionales Frauentreffen in Lohmen, 8. November 2018
https://www.frauenarbeit-sachsen.de/veranst/veranst_18.php?id=130


Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten d. Sächs. Landtags beschl. Haushaltes.

 

5. Oktober 2018

Nachts im Museum am 6.12. – „Das Schokoladenmädchen“


Quelle: Wikimedia
Commons

Führung am Donnerstag, 6.12.18, 20.00-21.00 Uhr
„Das schönste Pastell, das man je gesehen hat.“

Seit 1745 hängt das Pastell des Schokoladenmädchens des Schweizers Künstlers Liotard in den Dresdner Sammlungen.
Die Kirchliche Frauenarbeit Sachsen lädt zu einer Führung durch die Ausstellung ein.
Kosten: Eintritt 15 € und Führung 8 €
Anmeldung bis zum: 30.11.2018
Details und und Anmeldung


 

1. Oktober 2018

Andacht zu einem Bild von Brigitta M. Arnold zu Psalm 133

Brigitta M. Arnold
Brigitta M. Arnold

Neu unter MATERIALIEN findet sich eine Andacht zu Psalm 133, dazu ein Interview mit der Künstlerin Brigitta M. Arnold aus Dohna.
ANDACHTEN

Bild zu Psalm 133

www.artwork.dohna.net

10. September 2018

Evangelische Frauen gestalten Kirche & Gesellschaft

Danke
Foto: pexels.com

Frauenkonferenz am 3.11.2019
Frauen prägen Kirche. Mit ihrem Engagement in den Gemeinden geben sie "Kirche" ein Gesicht, gestalten Orte und Zeiten und bringen ihre Themen zur Sprache. Dafür möchte die Kirchliche Frauenarbeit mit der Frauenkonferenz auch in diesem Jahr "Danke" sagen.
Unter dem Motto "Damenwahl - 100 Jahre Wahlrecht für Frauen" soll es thematisch darum gehen, an welchen Stellen sich Frauen in und auch außerhalb von Kirchgemeinden engagieren, Gesellschaft gestalten und ihre Stimme einbringen. Eine Andacht und zwei Impulsvorträge werden auf das Thema einstimmen. Moderierte Tischgespräche bieten die Möglichkeit zum Austausch. Ein Abendmahlsgottesdienst schließt den Tag ab.
Datum: 3. November 2018, 10:00–15:00 Uhr,
im Haus der Kirche Dresden, Teilnahme kostenlos
Anmeldung bis 19. Oktober 2018 bei der Kirchlichen Frauenarbeit Sachsen

 

7. September 2018

Klimapilger starten am 9. September in Bonn

Klimapilgern 2018

1.700 km, 78 Stationen, 14 Aktionstage: Der Ökumenische Pilgerwerg für Klimagerechtigkeit startet am Sonntag, 9. September, in Bonn. Er führt durch verschiedene Bundesländer - darunter Sachsen - und endet nach drei Monaten am 9. Dezember im polnischen Katowice, wo zeitgleich die 24. UN-Weltklimakonferenz (COP 24) stattfindet. Beginnend in Schkeuditz führt der Weg vom 21. Oktober bis 5. November durch Sachsen, wo zahlreiche Veranstaltungen entlang der Route geplant sind.
Pressemitteilung des Ev.-Luth. Landeskirchenamtes Sachsens vom 6.9. 2018
www.klimapilgern.de

 

1. September 2018

111-jähriges Bestehen der Kirchlichen Frauenarbeit

Am 16. August 2018 feierte die Kirchliche Frauenarbeit Sachsen ihr 111-jähriges Bestehen mit mehr als 111 Gästen. Der Garten der Tauscherstraße 44 in Dresden-Blasewitz, in dem die Geschäftsstelle der Frauenarbeit seit 2011 ihren Sitz hat, war einladend geschmückt. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Verschiedene Wortbeiträge nahmen das Motto des Abends "Mit Tradition in die Zukunft" auf und regten so zu intensivem Austausch unter den Anwesenden an. Das musikalische Programm mit Uta Fehlberg und eine Andacht zum 111. Psalm boten einen festlichen Rahmen.

Sommerfest der Frauenarbeit    Sommerfest der Frauenarbeit    Sommerfest der Frauenarbeit   
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Vor allem in den Grußworten wurde deutlich, welche Bedeutung die vielfältigen Angebote der Frauenarbeit sowohl für die einzelne Frau als auch für die gesamte Landeskirche haben.
Zugleich ging der Blick in die Zukunft. Dem Team wurde Mut gemacht, sich von "alten Zöpfen" zu trennen und Neues auszuprobieren. Immer wieder wurde zudem auf die Notwendigkeit der Vernetzung mit Frauen aus Kirche, Politik und Gesellschaft verwiesen. Nur gemeinsam, so die Erfahrung der Vergangenheit und Gegenwart, lassen sich aktuelle Problemlagen bewältigen und in konkrete politische Forderungen umsetzen.
Das Jubiläum war Anlass, die Gegenwart auf der Folie des Vergangenen zu beschreiben und sowohl Kontinuitäten als auch zeithistorisch Bedingtes darzustellen. Ein dialogisch gestalteter Rückblick auf 111 Jahre Frauenarbeit ließ prägende Ereignisse Revue passieren. Dabei gehörte Gelungenes ebenso dazu wie Krisen und Umbrüche.
Deutlich wurde, dass die Kirchliche Frauenarbeit sich seit ihrem Bestehen als Dachverband evangelischer Frauenvereine in Sachsen für Frauenrechte und konkrete Anliegen von Frauen einsetzt. So initiierte sie bereits 1923 eine Kampagne, in der sie für Frauen als Mitglieder der Landessynode warb, und setzte sich für eine Frauenquote in kirchlichen Leitungsgremien ein. Zugleich eröffnet die Kirchliche Frauenarbeit Raum für Spiritualität. Die Referentinnen im Reisedienst gestalten selbst Frauentreffen und erarbeiten Arbeitshilfen für Leiterinnen von Frauenkreisen. Auf diese Weise stärken sie zum einen die unverzichtbare Basis der Frauenarbeit in den Kirchgemeinden. Zum anderen bieten sie gezielt religiöse und pädagogische Bildung für Frauen im Ehrenamt an. Mit dem Frauensonntag am Sonntag Rogate oder dem Weltgebetstag der Frauen, der seit 1949 im März weltweit gefeiert wird, stehen etablierte Formate zur Verfügung, um frauenspezifische Fragen in einer frauenorientierten Sprache zu thematisieren.
Besonders im Blick waren und sind die Bedürfnisse von Müttern. Nachdem seit 1929 regelmäßig Erholungszeiten für Mütter angeboten wurden, wurde in der Aufbruchsstimmung nach 1989/90 ein Verein gegründet, um in Gohrisch ein Kurhaus zu eröffnen und 10 Jahre lang erfolgreich zu betreiben. Heute ist der Bereich "Müttergenesung/Frauengesundheit" als eigener Arbeitszweig in die Kirchliche Frauenarbeit integriert.
Auch zukünftig wird es der Kirchlichen Frauenarbeit darum gehen, verstärkt Interessen und Fragen jüngerer Frauen aufzugreifen und in zeitgemäßen Formaten zu diskutieren. Mit den 25 Frauenmahlen, die zur Reformationsdekade in verschiedenen Orten Sachsens gefeiert wurden, ist dafür ein guter Anfang gemacht.
Für ihr Tun schöpft die Kirchliche Frauenarbeit immer wieder Mut aus der Beziehung zu Gott. Die Mitarbeiterinnen handeln in dem Vertrauen, dass Gott als unterstützende und wegweisende Kraft ihre Arbeit begleitet.

 

1. September 2018

§219a endlich abschaffen!

Evangelische Frauen halten Gesetz für verfassungswidrig
(Pressemitteilung der EFiD vom 29. August 2018)
Am 29. August findet der Prozess gegen die Frauenärztinnen Nora Szász und Natascha Nicklaus vor dem Amtsgericht statt. Gegen die Frauenärztin Kristina Hänel wird am 6. September 2018 der Berufungsprozess vor dem Landgericht Gießen verhandelt.
Die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) solidarisieren sich mit den nach §219a angeklagten Ärztinnen. EFiD fordert den Gesetzgeber auf, den von den Nationalsozialisten 1933 eingeführten Paragraphen abzuschaffen.
Frauen in Schwangerschaftskonflikten müssen sich sachlich über medizinische Methoden und Schwangerschaftsabbrüche durchführende ÄrztInnen informieren können. Bisher verhindert dies der §219a, der nach Ansicht der Evangelischen Frauen nicht mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar ist, denn er schränkt das Selbstbestimmungsrecht und das Recht auf freie Arztwahl ein.
Evangelische Frauen in Deutschland e.V.
www.evangelischefrauen-deutschland.de
Pressemitteilung

 

1. September 2018

100 Jahre Frauenwahlrecht: Sonderausstellung und Kampagnen Kick-Off

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey eröffnet Ausstellung „Damenwahl“ und gibt Startschuss für Kampagne „100 Jahre Frauenwahlrecht“
(Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums am 29.08.2018) Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat heute (Mittwoch) die bundesweit einzigartige Sonderausstellung mit dem Titel „Damenwahl“ zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ im Historischen Museum Frankfurt eröffnet und zeitgleich den Startschuss für die Kampagne des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der EAF Berlin zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“ gegeben.
www.100-jahre-frauenwahlrecht.de

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Bundesfamilienministerin Giffey: „Seit 100 Jahren haben Frauen das Recht zu wählen und gewählt zu werden. Wenn wir in diesem Jahr das Jubiläum des Frauenwahlrechts feiern, schauen wir stolz zurück auf das, was sich Frauen seitdem erkämpft haben. Und wir schauen nach vorn. Heute streiten wir für die gleiche Teilhabe von Frauen in der Politik und Wirtschaft, um gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um die Aufwertung der sozialen Berufe und um den Schutz vor Gewalt.“
In der Ausstellung sollen jene mutigen Frauen gewürdigt werden, die Anfang des vergangenen Jahrhunderts zur Entstehung der Weimarer Republik, zur Novemberrevolution und zur Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland beigetragen hatten.
Dr. Franziska Giffey: „Es ist wichtig, dass Frauen wählen gehen. Aber vor allem auch, dass sie für politische Ämter kandidieren und gewählt werden. Dann bewegt sich nämlich mehr für Frauen. Gleiche Teilhabe von Frauen und Männern ist noch immer keine Selbstverständlichkeit, sondern muss immer wieder neu erkämpft werden.“
Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums zum Frauenwahlrecht zeigt das Museum bis zum 20. Januar 2019 auf einer Fläche von ca. 900 Quadratmetern rund 450 Exponate aus dem Institute on Gender Equality and Women‘s History in Amsterdam (Atria), aus dem Museum of London und einer Vielzahl deutscher Museen, Archiven und Bibliotheken. Die Sonderausstellung ist Teil der Jubiläumskampagne „100 Jahre Frauenwahlrecht“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend und der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF Berlin). Die Jubiläumskampagne „100 Jahre Frauenwahlrecht“ wird von 100 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unter anderem mit einem Statement auf der Kampagnenwebseite unterstützt. Neben umfassenden Hintergrundinformationen gibt es dort regelmäßige Themendossiers sowie eine Aktionslandkarte für einen Überblick über zahlreiche Veranstaltungen im Bundesgebiet. Die Materialien zur Kampagne können kostenfrei genutzt werden.

 

1. September 2018

Mit dem Weltgebetstag in Digitale Medien vordringen. #OCCUPYHEAVEN

WGT Slowenien  #OCCUPYHEAVEN

Schauen Sie im Netz (bei Facebook, Instagram...) unter diesem Stichwort nach. Wenn Sie mögen können Sie auch bald ein Bild posten zu OCCUPYHEAVEN.
Jedes Jahr warten wir gespannt auf das Titelbild der WGT Ordnung. Was sagt es über die Frauen, das Land und deren Leben? Diesmal gibt es zum Bild etwas ganz besonderes: eine kleine Animation. Vielleicht ist sie ja eine Inspiration zum Welt umspannenden Beten, zum konkreten Handeln bei dem Motto "Komm, alles ist bereit" Lk 14. Die slowenischen Frauen, die den Gottesdienst für den Weltgebetstag 2019 entwickelten, holen die verschiedensten Menschen an den Tisch - Gastfreundschaft, Begegnung auf Augenhöhe.
Animation bei Youtube

 

1. September 2018

Solidarität statt Ausgrenzung

Evangelische Frauen beteiligen sich am Aktionsbündnis #unteilbar
(Pressemitteilung der EFiD vom 29. August 2018)
Die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) sind Erstunterzeichnende des Aktionsbündnis #unteilbar, das auf die Initiative des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereien e.V (RAV) gegründet wurde. Solidarität statt Ausgrenzung – das Aktionsbündnis #unteilbar engagiert sich für eine offene und freie Gesellschaft, gegen Rassismus und Menschenverachtung, für Humanität, unteilbare Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit, für Religionsfreiheit und Solidarität.
Das Ziel ist, am 13. Oktober 2018 100.000 Menschen in Berlin zu einer bundesweiten 2018_Großdemonstration zu versammeln.
Weitere Informationen finden Sie unter www.unteilbar.org.

 

27. August 2018

Themenheft zum Weltgebetstagsland Slowenien

WGT Slowenien

Das Gustav-Adolf-Werk (GAW) stellt ein Themenheft zum Weltgebetstagsland Slowenien zur Verfügung.
Darin gibt es Informationen zum Land und zu der kleinen evangelischen Kirche, deren knapp 15.000 Mitglieder in lebendigen Gemeinden über Kirchengrenzen hinaus wirksam sind und Hilfsbedürftige unterstützen.
Im Heft sind fünf Porträts von faszinierenden Frauen zu finden. Sie erzählen über ihren Glauben, der ihnen immer wieder half, aufzustehen und weiterzumachen.

Hrsg. vom Gustav-Adolf-Werk e.V., 52 Seiten, 5 €,
ISBN 978-3-87593-131-0
Bestellungen über Gustav-Adolf-Werk e.V.,
E-Mail: verlag@gustav-adolf-werk.de, Tel.: 0341.490 62 13,
https://www.gustav-adolf-werk.de/neuerscheinungen.html sowie im Buchhandel

 

13. Juli 2018

Pflege bis zur Erschöpfung?

Pflege

Pflegende Angehörige brauchen Information und Ermutigung, wenn die Belastungen zu groß werden. Neben Maßnahmen zur medizinischen Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter in Erziehungsverantwortung, werden in einigen Einrichtungen des Müttergenesungswerkes diese Maßnahmen auch für pflegende Angehörige angeboten. Die Beratung dazu erfolgt in den Beratungsstellen des Diakonischen Werkes. Die Mitarbeiterinnen der Kirchlichen Frauenarbeit/ Frauengesundheit unterstützen die Beantragung bei den Krankenkassen.
Pressemitteilung der Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk

 

26. Juni 2018

Bericht vom Theologischen Studientag

Unter dem Thema „Verletzlichkeit wagen – Leben eröffnen“ fand am 2. Juni der Theologische Studientag für Frauen und Männer mit 33 Teilnehmenden in Dresden statt. In der Andacht zu Beginn ging Pfarrerin Dorothee Fleischhack als Theologisch Beauftragte der Kirchlichen Frauenarbeit dem Gedanken „Unsere Verletzlichkeit gegenüber Gott wagen“ anhand von Psalmversen und einem Song von Leonhard Cohen nach.

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Die Referentin des Tages, Prof. Dr. Hildegund Keul aus Würzburg, war in ihrem sehr lebendigen und praxisbezogenen Referat immer wieder im Gespräch mit den Teilnehmenden über Verletzlichkeit, Selbstschutz, Öffnung und die Verheißung intensiven Lebens. Dabei stellte sie die Fragen: Wo ist es notwendig, mich selbst/das Eigene zu schützen? Wo ist es notwendig, um des Lebens willen die eigene Verwundbarkeit zu riskieren?
Gott selbst hat sich als Kind in der Krippe und hingerichtet am Kreuz verwundbar gemacht für uns Menschen. So wurden Auferstehung und Leben möglich. Wo wir uns Gott und einander öffnen, können Leben und Gemeinschaft wachsen.
Das wurde besonders deutlich an dem bewegenden Beispiel der „PorteOuverte“: Menschen haben nach Terroranschlägen spontan ihre Wohnungen für andere, ihnen völlig fremde Menschen geöffnet und mit ihnen geteilt. Leben und Gemeinschaft entstehen und entfalten sich dort, wo wir weniger auf Verluste und Ängste starren und nicht nur immer mehr Sicherheiten suchen, sondern aufeinander achten und miteinander teilen wie die Jüngerinnen und Jünger in ihren Mahlfeiern nach Ostern. Dazu können wir als Kirche einladen und so Menschen zum Leben ermutigen.
 In Arbeitsgruppen zu verschiedenen Fragestellungen und poetischen und kirchen-geschichtlichen Texten konnten diese Impulse vertieft werden.

 

26. Juni 2018

Polnisch-Tschechisch-Deutsches Partnerschaftstreffen

In diesem Jahr fand das Polnisch-Tschechisch-Deutsche Partnerschaftstreffen in Prag statt. 21 Frauen waren zu Gast m Kapuzinerkloster in der Nähe des Hradschin. "Zeit. Zeit! Zeit?" war das Thema unserer gemeinsamen Arbeit.
Zeit in der jeweils eignen Biographie, Zeit und Bibel, aber auch Zeit und Kirche.
An welchen Punkten stehen unsere Kirchen?
Wie sah ihr Weg in der Vergangenheit aus, wie ist die Gegenwart und welche Herausforderungen gibt es in der Zukunft?
Auch Stadtrundgänge und wichtige Besuche durften nicht fehlen. So waren wir u.a. zu Besuch beim Patriarchen der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche.
Die Gemeinschaft hat uns gestärkt. Im nächsten Jahr organisiert die Kirchliche Frauenarbeit dieses Treffen in Halbe / Brandenburg.

Dächer von Prag    Patriarch der Hussitischen kirche    Moldau


 

26. Juni 2018

Mission to the north – Besuch aus Tansania und Indien

vom 06. - 10. Juni 2018 in der Kirchlichen Frauenarbeit
Im Rahmen des "Mission to the north Programms" des Leipziger Missionswerkes waren die beiden Theologinnen Nancy Nahum Mtera (Tansania) und Helen Monica (Tamil Nadu, Indien) Gäste der Kirchlichen Frauenarbeit.

Mission to the north    Mission to the north    Mission to the north     Mission to the north


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Für einen Nachmittag besuchten die beiden Pfarrerinnen die Kirchgemeinde Gottleubatal. Im Frauen- und Großmütterkreis erzählten sie mit Bildern aus ihren Ländern Indien und Tansania und aus ihren Gemeinden und Kirchen.
In drei Sprachen sangen wir gemeinsam: Gott ist die Liebe. Natürlich erzählten wir auch von unserer Kirchgemeinde. Nach einer Kirchenführung in Bad Gottleuba verbrachten wir einen schönen, lebendigen Abend am Grill im Pfarrgarten Berggießhübel mit der Jungen Gemeinde, dem Kreis "Frauen unter sich" und unserer afghanischen Flüchtlingsfamilie. Die Gespräche und die Gemeinschaft endeten mit einem gemeinsamen afrikanischen Regentanz.
In der Kirchgemeinde Oelsa wirkten Nancy Nahum Mtera und Helen Monica mit Pfarrerin Kalettka in einem Taufgottesdienst mit. Bei Begegnungen am Dienstsitz der Kirchlichen Frauenarbeit und gemeinsamen Freizeitaktivitäten erzählten sie uns von ihren Erfahrungen und ihren Eindrücken während der Zeit in Sachsen. Mission to the north – der Blick aus dem Süden gibt uns Impulse für die Zukunft.
Welche Wege sehen sie für unsere "alte Kirche"? Helens Botschaft berührte und ermutigte uns: Wenn ihr euch wünscht, dass mehr junge Leute zum Gottesdienst kommen, dann sagt euren Jugendlichen, euren Kindern und Enkeln, dass ihr eure Kirche liebt!
Unsere Kirche lieben (und damit war nicht das Gebäude gemeint) und davon reden – ein wichtiger Impuls.

 

19. April 2018

Synodenbeschluss zur Frauenförderung

Die Landssynode sprach sich auf ihrer Frühjahrstagung 2018 dafür aus, weitere Schritte zur Teilhabe von Frauen und Männern an kirchlichen Ämtern und Funktionen zu gehen. Die Kirchenleitung wird gebeten, bis zur Herbsttagung 2018 einen Maßnahmeplan vorzulegen, um die Beteiligung von Frauen in den verschiedensten Gremien und Leitungsämtern der Landeskirche zu stärken.
https://engagiert.evlks.de/landeskirche/mehr-zu/landessynode/berichte/montag-16-april-2018/#c7602

 

16. März 2018

Jede Stimme zählt – 100 Jahre Wahlrecht für Frauen – Frauenmahl in Dresden

Am 09. März feierten 80 Frauen im Dresdner „Haus der Kirche“ ein Frauenmahl anlässlich des 100. Jubiläums der Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland.

Frauenmahl Dresden 2018    Frauenmahl Dresden 2018    Frauenmahl Dresden 2018   

Frauenmahl Dresden 2018    Frauenmahl Dresden 2018    Frauenmahl Dresden 2018   

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In die Geschichte des Kampfes um das Wahlrecht für Frauen führte Frau Prof. Dr. Susanne Schötz ein. Sie berichtete von den Auseinandersetzungen der Frauen bis zur Erlangung des Stimmrechtes, denn schon bald nach der Einführung der Wahlrechtes 1848 für Männer ab 25 Jahren forderten die ersten Frauen das Stimmrecht. Beispielhaft nannte sie Louise Otto Peters, Hedwig Dohm und Helene Lange, die sich schon im ausgehenden 19. Jahrhundert für die Rechte der Frauen einsetzten. Nach der Novemberrevolution 1918 wurde das Wahlrecht für Frauen endlich durchgesetzt. Zur Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919 durften die Frauen dann erstmals wählen und gewählt werden. 37 Frauen erhielten damals ein Mandat. Sie stellten damit 9% der Abgeordneten in der Nationalversammlung.

Frau Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a.D. und erste Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, berichtete in ihrem Vortrag über ihr Wirken für die Gleichstellung von Frauen und Männern im Bundestag. Zudem betonte sie, welche  Bedeutung die erste freie Volkskammerwahl in der DDR 1990 für sie persönlich hatte. Als damals 50Jährige durfte sie das erste Mal frei und geheim wählen. Diese Erfahrung war für sie entscheidend, selbst ein Amt zu übernehmen. Sie legte dar, dass der Staat die Pflicht hat, für die Gleichstellung einzutreten, es jedoch das Engagement aller braucht, diese auch praktisch durchzusetzen. Mit der Feststellung, Demokratie zeigt sich in der Verwirklichung von Frauenrechten, schloss sie ihren Vortrag.

Die stellvertretende Vorsitzende der Landessynode der Ev. Luth. Landeskirche Sachsens, Frau Bettina Westfeld, hob die Möglichkeiten der Gestaltung, die Freude an der Macht und der Verantwortung, die mit dem Mandat verbunden sind, hervor. Sie berichtete, dass sie als junge Frau zur Kandidatur geworben wurde und wie wichtig für sie das Mentoring durch die damalige Synodalpräsidentin Gudrun Lindner gewesen sei. Die Impulse, die sie seit dem vergangenen Jahr als Ratsmitglied im Lutherischen Weltbund erhält, möchte sie in unsere Landeskirche tragen. Sie macht Frauen Mut, ihre Stimme einzubringen, ihr Stimmrecht auszuüben – wählen zu gehen und sich wählen zu lassen.
Im Anschluss an die Tischreden diskutierten die Frauen in den Tischgemeinschaften und stellten ihre Thesen und Forderungen für eine gleichberechtige Teilhabe von Frauen in Kirche und Gesellschaft auf. Die Synode unserer Landeskirche soll nun gebeten werden, zu prüfen, wie eine angemessene Beteiligung von Frauen bei der Besetzung von Leitungsämtern erreicht werden kann.
Fünf Institutionen wirkten beim 2. Dresdner Frauenmahl zusammen: die Kirchliche Frauenarbeit der EVLKS; die Gleichstellungsbeauftragte der EVLKS, die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden, die Ev. Akademie Meißen und das Haus der Kirche Dresden. Frauen aus Kirche, Politik, Zivilgesellschaft und der Wirtschaft moderierten die Tischgespräche und trugen so zum lebendigen Austausch bei.
Das  Frauenmahl – ein Veranstaltungsformat, das zur Reformationsdekade entwickelt wurde –  verbindet Frauen aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft und bietet Raum für  Begegnung und Diskurs.

 

Frühere Meldungen im Archiv 2017

 

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